Konjunktur: Lage der Bauwirtschaft

Die Bauwirtschaft zeigt zur NordBau 2024 ein gespaltenes Bild, geprägt von der anhaltenden Baukrise im Wohnungs- und Wirtschaftsbau.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Die Bauwirtschaft zeigt zur NordBau 2024 ein gespaltenes Bild, geprägt von der anhaltenden Baukrise im Wohnungs- und Wirtschaftsbau.

Nach über 15 Jahren Diskussion trat am 1. August 2023 die Ersatzbaustoffverordnung (EBV) in Kraft. Diese soll die Kreislaufwirtschaft am Bau fördern und den Einsatz von Recyclingbaustoffen erhöhen.
Eine aktuelle Studie der Strategieberatung EY-Parthenon zeichnet ein differenziertes Bild der Entwicklung im deutschen Hochbau.

Aktion BauZukunft: Projektbauer
In einer Branche, in der die Qualität der Arbeit maßgeblich von der Kompetenz der Mitarbeiter abhängt, ist es von größter Wichtigkeit, die richtigen Fachkräfte zu gewinnen.

Die Herausforderungen sind groß: steigende Zinsen, Lieferengpässe und Margenzerfall setzen Unternehmen unter Druck.
In Deutschland könnten in den kommenden Jahren noch deutlich weniger Wohnungen gebaut werden als zuletzt.
Die am 25. Juli 2024 vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zu den Auftragseingängen im Wohnungsbau im Mai 2024 kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, wie folgt:
Im Juni veröffentlichte Euroconstruct – ein wichtiger Anbieter von Bau- und Wirtschaftsdaten in Europa – seine halbjährlich erscheinende Marktstudie. Darin werden neben 15 westeuropäischen auch vier osteuropäische Länder intensiv beleuchtet.
Man kann es drehen und wenden, wie man will. Die Antwort auf die marode Infrastruktur, den fortschreitenden Klimawandel und die gesellschaftliche Überalterung kann nur lauten: Investieren, Bauen und Sanieren.

Die Bauwirtschaft steckt in einer tiefen Krise und eine Trendwende ist noch nicht in Sicht.