
Aus der Starre befreit
Der Immobilienmarkt zeigt Anzeichen einer Stabilisierung, wird aber von Unsicherheiten geprägt.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Der Immobilienmarkt zeigt Anzeichen einer Stabilisierung, wird aber von Unsicherheiten geprägt.

Führende Verbände und Organisationen der deutschen Bau- und Wohnungswirtschaft haben CDU/CSU und SPD aufgefordert, bei den Koalitionsverhandlungen ein deutlich stärkeres Gewicht auf den Wohnungsbau zu legen:

Auf +6,7 % des Umsatzes im Jahr 2024
In einem globalen Markt für Hubarbeitsbühnen, der im Jahr 2024 in allen Regionen Anzeichen einer Abschwächung zeigte, erzielte Haulotte einen Umsatz von 634 Millionen Euro, was einem Rückgang von 17 % im Vergleich zu 2023 entspricht.

Im Jahr 2024 erreichte der Fertigbau in Deutschland einen neuen Meilenstein: Erstmals war mehr als jedes vierte neu genehmigte Ein- und Zweifamilienhaus ein Fertighaus.

Bau- und Immobilienexperte Klaus-Peter Stöppler: „Fehlentwicklungen gefährden den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Aber nicht nur die Politik, die Bauwirtschaft muss sich ebenfalls bewegen.“

Im Januar 2025 wurde der Bau von insgesamt 18.000 Wohnungen in Deutschland genehmigt, was einem Anstieg von 6,9 % im Vergleich zum Januar 2024 entspricht.

Zu der Einigung von CDU/CSU und SPD über ein Sondervermögen "Infrastruktur Bund/Länder/Kommunen" äußert sich Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, wie folgt:

Weibliche Arbeitskräfte auf der Baustelle – ein Bild, das zwar nicht mehr ungewöhnlich ist, doch immer noch ist der Frauenanteil in Berufen rund um das Bauhandwerk viel zu niedrig:
Im Berliner Westen soll in den kommenden Jahren auf einem angestammten Industriestandort ein „Ort der Zukunft“ entstehen - nicht nur zum Wohnen.

Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie: „Die Bürgerinnen und Bürger haben gewählt – mit einer Rekord-Wahlbeteiligung, das ist erst einmal eine gute Nachricht."