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Baugewerbe x STARTUP

Kai Ingmar Link,

neustark expandiert - neues Büro in Köln eröffnet

Das Climate Tech Start-up neustark hat einen weiteren wichtigen Schritt in seiner Entwicklung gemacht und die Eröffnung seines neuen Büros in Köln gefeiert. Der Standort mit besonderem Fokus auf den deutschen Markt ist ein Meilenstein für das Schweizer Unternehmen, das bereits als Pionier im Bereich Carbon Dioxide Removal (CDR) gilt. Die innovative Negativ-Emissions-Technologie von neustark entzieht der Atmosphäre erfolgreich CO₂ und speichert es dauerhaft in Abbruchbeton.

Valentin
 Gutknecht undJohannes
 Tiefenthaler, die Gründer und Co-CEOs von neustark (v.l.n.r.) © neustark

Die Wurzeln des wachsenden Start-ups neustark reichen bis ins Jahr 2019 zurück, als die Gründer Valentin Gutknecht und Johannes Tiefenthaler an der ETH Zürich ein wegweisendes Verfahren entwickelten, um Kohlendioxid effizient aus der Atmosphäre zu entfernen und dauerhaft zu binden. In den vergangenen vier Jahren hat sich das als Spin-off gegründete Climate Tech-Unternehmen von ersten Versuchen über Prototypen zu einem weit verzweigten Netz von Abscheidungs- und Speicheranlagen entwickelt.

Mit seiner fortschrittlichen Mineralisierungstechnologie und einer durchdachten Wertschöpfungskette ist neustark zum führenden Anbieter im schnell wachsenden Bereich der Kohlendioxidabscheidung (CDR) aufgestiegen. Das Unternehmen ist mittlerweile in der Schweiz, Österreich und Deutschland vertreten, was eine strategische Neuausrichtung erforderlich machte.

Der erste internationale Standort von neustark in Köln unterstreicht die Expansionsstrategie von neustark, die 2019 mit der Eröffnung des Hauptsitzes in Bern begann und 2023 mit einem Büro in Zürich fortgesetzt wird. Köln als größter Ballungsraum und wichtiger Industriestandort in Nordrhein-Westfalen ist dabei von zentraler Bedeutung. Valentin Gutknecht, Mitgründer und Geschäftsführer, betont: "Der neue Standort in Köln ermöglicht es uns, unsere Ressourcen auf die Entwicklung des deutschen Marktes und auf starke Partnerschaften zu fokussieren, die bereit sind, bei der Dekarbonisierung Hand anzulegen".

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Die Eröffnung des Büros in Köln ist nicht nur ein strategischer Schritt für die Skalierungsstrategie von neustark, sondern bietet auch die Chance, neue Talente aus dem wissenschaftlichen Umfeld zu gewinnen. In den ersten Jahren nach der Eröffnung sollen rund 25 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Johannes Tiefenthaler, Mitgründer und Geschäftsführer, erklärt: "Köln bietet als aufstrebender Climate-Tech-Standort das perfekte technologische Ökosystem, um die unterschiedlichsten Profile zu finden, die wir brauchen - aber auch Partner wie Betonrecycler, Baustoffrecycler und Biogasanlagen für eine schnelle Skalierung des Unternehmens. Denn die Zeit drängt".

Angesichts des kürzlich veröffentlichten Berichts des "Global Carbon Project", der für das Jahr 2023 einen Rekordwert bei den weltweiten CO₂-Emissionen feststellt, betont neustark die Dringlichkeit von Technologien zur direkten Abscheidung von CO₂ aus der Luft und der anschließenden Speicherung. Das Unternehmen hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2030 eine Million Tonnen CO₂ aus der Erdatmosphäre zu entfernen und in mineralischen Abfallströmen dauerhaft zu binden. Johannes Tiefenthaler betont: Mit unseren Speicheranlagen erzeugen wir jeden Tag fundamental negative Emissionen, die uns den Klimazielen näher bringen.

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