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Artikel und Hintergründe zum Thema

Saugbagger im Einsatz

Kai Ingmar Link,

MTS Dino: Technik statt Muskelkraft

"Dieter, wenn du das Geschäft weiter machen willst, brauchst du einen Saugbagger. Du bekommst keine Leute mehr, die von Hand graben wollen." Nach diesen klaren Worten hat Dieter Schmitt in einen Dino12-Saugbagger investiert.

Um Wasserleitungen und Anschlüsse tauschen zu können, hat der Zweckverband Wasserversorgung Lußhardt die DBS Schmitt beauftragt, die Zuleitung und einen T-Verteiler freizulegen, über den zwei Häuser mit Wasser versorgt werden. © MTS Saugsysteme

Seitdem ist sein Saugbagger nahezu täglich im Einsatz – etwa im badischen Kirrlach, wo er Hauswasserzuleitungen freilegt. "Wenn ich noch einen weiteren Saugbaggerfahrer hätte, würde ich mir gleich einen zweiten MTS Dino12 kaufen."Dieter Schmitt, Geschäftsführer des Tief- und Erdbauunternehmens DBS Schmitt, ist sichtlich begeistert.

Keiner will mehr handschachten

Kürzlich war der Dino12 im Einsatz in Kirrlach. Der Wasserdruck in der Straße ist zu schwach. Um Wasserleitungen und Anschlüsse tauschen zu können, hat der Zweckverband Wasserversorgung Lußhardt die DBS Schmitt beauftragt, die Zuleitung und einen T-Verteiler freizulegen, über den zwei Häuser mit Wasser versorgt werden.

Nachdem im Bereich des Gehwegs eine Pflastersteinfläche von etwa 1 bis 2 m und in einer Breite von etwa 1,5 m der Asphalt quer über die Straße abgetragen sind, gehen Bagger und Saugbagger gemeinsam ans Werk. Über den Wasserleitungen liegt eine rund 20 cm hohe Sandschicht. Mit dem Saugrohr des Saugbaggers saugt Schmitt kontinuierlich das Material ab. Wo es unbedenklich ist, arbeitet der Bagger.

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Sind die Leitungen gefunden, übernimmt der Saugbagger komplett. "Jetzt geht es darum, sorgfältig zu modellieren", fasst es Schmitt zusammen. "Wir nehmen nur so viel Erde weg, wie nötig." Mit einem hydraulischen Spaten lockert er bindige Bereiche und saugt das gelöste Material dann zügig auf. "Die Wasserleitungen liegen auf einem gut verdichteten Sandbett. Wir saugen sie vorsichtig frei und achten darauf, das Bett zu erhalten."

Ab und an bewegt Dieter Schmitt den Saugbagger über seine Fernsteuerung, um ihn in eine idealere Position zu bringen. "Ich hatte lange überlegt, ob ich ihn wirklich brauche. Statt fürs Umparken meine Arbeit ständig unterbrechen zu müssen, fahre ich den Saugbagger kurzerhand mithilfe der Fernsteuerung in eine neue Position."

Zwei Stunden, nachdem das Team die Baustelle begonnen hat, ist ein etwa 1,50 m tiefer Graben gezogen, mit Spundwänden gesichert und die Wasserleitung ist freigelegt. Nicht einmal die Randsteine mussten entfernt werden.

Dieser Artikel erschien zuerst in der September-Ausgabe des Baugewerbe Magazins. 

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