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Artikel und Hintergründe zum Thema

Nachhaltigkeit am Bau

Kai Ingmar Link,

Heizen und Kühlen mit Lehm: Moderne Lösungen von Leipfinger-Bader

Lehm hat sich als natürlicher Baustoff bewährt und gewinnt zunehmend an Bedeutung für energieeffiziente Heiz- und Kühlsysteme.

Die Lehm-Klimaplatte und Lehm-Heizplatte von Leipfinger-Bader regulieren die Raumfeuchtigkeit und sorgen damit für eine stabile Luftqualität und ein gesundes Raumklima. © Leipfinger-Bader

Die Lehm-Klimaplatten von Leipfinger-Bader verbinden traditionelle Baustoffe mit innovativer Gebäudetechnik und ermöglichen eine effiziente Temperierung von Innenräumen. Dank der einzigartigen Eigenschaften des Lehms wird das Raumklima verbessert, während gleichzeitig der Energieverbrauch gesenkt wird.

Lehm als Baustoff für nachhaltigen Mauerwerksbau

Als einer der ältesten Baustoffe der Welt überzeugt Lehm durch seine natürliche Regulierung der Luftfeuchtigkeit. Er nimmt überschüssige Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und gibt sie bei Bedarf wieder ab, wodurch ein ausgewogenes Raumklima mit idealen Feuchtigkeitswerten zwischen 40 und 60 Prozent entsteht. Diese Eigenschaft wirkt sich positiv auf die Raumluftqualität aus und beugt Schimmelbildung vor. Lehm speichert zudem Wärme und gibt sie je nach Bedarf ab, was zu einer effizienten Temperaturanpassung im Gebäude führt.

Lehm ist ein regional verfügbarer Baustoff, der wenig Energie in der Herstellung benötigt und eine nahezu CO₂-neutrale Bilanz aufweist, was ihn zu einer umweltfreundlichen Wahl macht. © Leipfinger-Bader

Im Winter wird die Wärme aus solarer Einstrahlung gespeichert, während die Masse des Lehms im Sommer dabei hilft, Temperaturspitzen auszugleichen. Zusätzlich bindet der Baustoff Schadstoffe aus der Luft und trägt damit zu einem gesunden Wohnklima bei. Lehm ist nicht brennbar, regional verfügbar und nahezu vollständig recycelbar, wodurch er eine umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Baustoffen darstellt.

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Effiziente Heiz- und Kühllösungen für moderne Gebäude

In Kombination mit innovativen Heiz- und Kühlsystemen entfaltet Lehm sein volles Potenzial als nachhaltiger Baustoff. Die elektrisch beheizbare Lehm-Klimaplatte von Leipfinger-Bader erreicht eine Heizleistung von 250 Watt und sorgt für eine gleichmäßige Strahlungswärme, die den Raum ohne störende Luftbewegungen erwärmt.

Die modulare Bauweise der Lehmplatten mit Heiz- und Kühlfunktion ermöglicht eine einfache Nachrüstung und Kombination mit bestehenden Heiz- und Kühlsystemen, insbesondere mit regenerativen Energiesystemen. © Leipfinger-Bader

Die wassergeführte Lehm-Klimaplatte vereint Heizen und Kühlen in einem System. Ein werkseitig integriertes Rohrregister durchströmt das Heizungswasser, wodurch die Energie effizient an die Oberfläche der Klimaplatte abgegeben oder aufgenommen wird. Diese Technik gewährleistet eine gleichmäßige Temperaturverteilung und reduziert durch den hohen Strahlungsanteil die empfundene Raumtemperatur, was den Energieverbrauch erheblich senkt.

Flexible Einsatzmöglichkeiten im Neubau und bei Sanierungen

Lehm-Klimaplatten eignen sich sowohl für den Neubau als auch für Modernisierungsprojekte. Während sie in Neubauten direkt in das Energiekonzept integriert werden können, ermöglichen sie in Bestandsgebäuden eine unkomplizierte Nachrüstung. Die Platten lassen sich flexibel an Decken oder Wänden montieren und sind besonders effizient in Kombination mit regenerativen Energien wie Wärmepumpen oder Wärmenetzen.

Die Standard-Lehmplatte von Leipfinger-Bader ist die Grundlage für modernen und nachhaltigen Innenausbau. © Leipfinger-Bader

Eine fachgerechte Planung ist entscheidend für die optimale Nutzung der Klimaplatten. Die Leistung hängt von Faktoren wie der Temperaturdifferenz zwischen Heizmedium und Raumluft sowie der Kompatibilität mit unterschiedlichen Wärmeerzeugern ab. Auch eine sorgfältige Abstimmung der Vor- und Rücklauftemperaturen ist notwendig, um eine maximale Effizienz zu gewährleisten.

Montage und Integration in das Gebäude

Die fachgerechte Installation der Lehm-Klimaplatten erfordert präzise Vorarbeiten. Die Platten können auf Holz- oder Metallunterkonstruktionen verschraubt oder auf mineralischen Untergründen verklebt werden. Die Verbindung der einzelnen Elemente erfolgt über Schiebehülsen und Pressfittings, während eine abschließende Dichtheitsprüfung und hydraulische Einregulierung die einwandfreie Funktion sicherstellt.

Wassergeführte Lehm-Klimaplatten optimieren Heizen und Kühlen durch gleichmäßige Energieübertragung. © Leipfinger-Bader

Nach der Montage lassen sich die Platten mit Systemputzen oder diffusionsoffenen Farben gestalten, sodass eine optisch ansprechende und funktionale Lösung entsteht. Bereiche ohne Heiz- oder Kühlfunktion können mit herkömmlichen Lehmplatten verkleidet werden, um eine einheitliche Wandgestaltung zu ermöglichen.

Einschränkungen und optimale Einsatzbereiche

Trotz der zahlreichen Vorteile gibt es Anwendungsgrenzen für Lehm-Klimaplatten. Der Einsatz in Spritzwasserbereichen oder unter Fliesen wird nicht empfohlen, da eine Versiegelung die feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften des Lehms beeinträchtigen könnte. Eine präzise Planung ist unerlässlich, da eine fehlerhafte Auslegung die Effizienz des Systems verringern kann.

Die elektrisch betriebenen Lehm-Heizplatten arbeiten mit Strahlungswärme und unterstützen so ein gesundes Raumklima ohne Luftbewegungen oder Staubaufwirbelung. © Leipfinger-Bader

Die Lehm-Klimaplatten von Leipfinger-Bader stehen für eine nachhaltige, energieeffiziente und gesunde Alternative zu herkömmlichen Heiz- und Kühlsystemen. Sie kombinieren die Vorteile des traditionellen Baustoffs Lehm mit moderner Technik und tragen dazu bei, den Energieverbrauch zu reduzieren und ein angenehmes Wohnklima zu schaffen.

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