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Artikel und Hintergründe zum Thema

Polyurethane

Max Kandler,

PU-Schaum: Neue Übersicht zur Verträglichkeit mit Baustoffen

PU-Schaum haftet auf fast allen Baustoffen – so heißt es zumindest häufig. Doch wie zuverlässig ist diese Aussage? Das PU-Schaum-Infocenter hat diese Fragestellung näher untersucht und stellt auf ihrer Homepage sofort eine detaillierte Übersicht zur Verträglichkeit mit unterschiedlichen Materialien zur Verfügung.

Auf welchen Baustoffen PU-Schaum gut haftet und sich verträgt, hat jetzt das PU-Schaum-Infocenter zusammengestellt. © www.pu-schaum.center

„Bisher gab es im Netz kaum fundierte Informationen“, erklärt Antje Ebner vom PU-Schaum-Infocenter. „Mit dem neuen Kapitel wollen wir Hand- und Heimwerkern konkrete Hilfestellung geben.“

Im Fokus der neuen Inhalte stehen zwei wesentliche Aspekte: die Haftung und die chemische Verträglichkeit von PU-Schaum mit verschiedenen Untergründen. Deutlich wird: Besonders gut geeignet sind saugende, poröse Baustoffe wie Beton, Holz oder Mauerwerk. Sie bieten eine günstige Oberfläche für die Verbindung mit PU-Schaum. Schwieriger ist hingegen der Einsatz auf Gips, da hier die feine Staubschicht die Haftung beeinträchtigen kann. Das PU-Schaum-Infocenter empfiehlt in solchen Fällen den Einsatz von Tiefengrund oder einem geeigneten Primer, um eine stabile Verbindung herzustellen.

Bei glatten Untergründen wie Metallen oder Kunststoffen ergeben sich ebenfalls Herausforderungen. Doch auch hier sind Lösungen möglich: Durch Anschleifen oder den gezielten Einsatz von Primern kann eine geeignete Grundlage für die Verarbeitung von PU-Schaum geschaffen werden. Im Fall von Glas ist die Haftung besonders stark von der Oberflächenvorbereitung abhängig. Auch hier können spezielle Haftvermittler die Verbindung deutlich verbessern.

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Das Kapitel auf der Webseite geht zudem auf den Einfluss von Umgebungsbedingungen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Sonneneinstrahlung ein. Diese Umweltfaktoren haben maßgeblichen Einfluss auf die Verarbeitung und Aushärtung des Schaums. Zu trockene Luft kann beispielsweise zu unvollständiger Aushärtung führen, während stark aufgeheizte Metallflächen Blasenbildung begünstigen. In solchen Fällen empfiehlt es sich, den Untergrund leicht anzufeuchten, um optimale Bedingungen für die Verarbeitung zu schaffen.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Frisch ausgehärteter PU-Schaum sollte stets vor UV-Strahlung geschützt werden. Der Grund dafür ist seine mangelnde Lichtbeständigkeit. Ein Schutz durch Farbe, Putz oder geeignete Dichtstoffe wird ausdrücklich empfohlen.

„Wir sind überzeugt, dass wir mit dem neuen Kapitel alle wichtigen Punkte zusammengetragen haben“, so Antje Ebner. „Es bündelt die wichtigsten Informationen zu Untergründen, Umweltbedingungen und praktischen Maßnahmen – und bietet damit eine klare Grundlage für die Arbeit mit PU-Schaum.“

Mit der neuen Übersicht zur Verträglichkeit mit Baustoffen bietet das PU-Schaum-Infocenter eine fundierte und praxisorientierte Hilfestellung für Fachleute und Heimwerker gleichermaßen.

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