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Artikel und Hintergründe zum Thema

Umgang mit App

Martin Schrüfer,

Digitalisierung wird nützlich

© PERI

Der Umgang mit Apps, 3D-Software oder Building Information Modeling (BIM) ist oft leichter als erwartet, und die Arbeitserleichterungen dank Digitalisierung sind verblüffend. Schalungs- und Gerüsthersteller PERI unterstützt vereinfachte und beschleunigte Abläufe mit digitalen Tools.

Die Digitalisierung ist auch in der Baubranche in vollem Gange. Während der Angebots- und Arbeitsvorbereitungsphase liegt der Schwerpunkt zum Beispiel darin, die Planung und Umsetzung von Schalungs- und Gerüstlösungen mit verschiedenen Planungstools zu vereinfachen. Auch die BIM-Arbeitsweise wird so realisiert. In der Bauausführungsphase steht die Optimierung des Betoniervorgangs durch digitale Daten im Fokus. Weitere Unterstützung bietet die PERI-Material-Scan-App, mit der Anwender ortsunabhängig auf sämtliche Bauteil- und Prüfdokumentationen zugreifen können.

Intuitiv bedienbare Planungstools und Konfiguratoren sparen Zeit und Geld in der Angebotsphase sowie in der Arbeitsvorbereitung. Mit den webbasierten Konfiguratoren von PERI, beispielsweise Quicksolve oder dem Träger-Deckenschalungs-Konfigurator, lassen sich wichtige Kennwerte und Leistungsdaten rasch ermitteln und Aufbauten intuitiv planen, ohne dass spezielle Fachkenntnisse erforderlich sind.

Mehrere Arten der Darstellung

Mit der PERI-Extended-Experience-App lassen sich 3D-Schalungs- und Gerüstkonstruktionen auf Mobil- und Tabletgeräten in den drei Darstellungsarten Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR) sowie Mixed Reality (MR) anzeigen. Diese Darstellungsarten lassen sich unter dem Begriff „Extended Reality“ zusammenfassen. Die App ermöglicht eine verbesserte und anschaulichere Präsentation der jeweiligen Lösung in einer frühen Projektphase. Außerdem ermöglicht die App das Einblenden der jeweiligen Konstruktion in die Baustellenumgebung, was die Besprechung von Projektlösungen und den anschließenden Aufbau erleichtert.

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PERI engagiert sich seit Jahren in der Entwicklung und im Einsatz von BIM-Prozessen und -Technologien. Das Unternehmen hat gemeinsam mit Kunden BIM-Arbeitsweisen erarbeitet, die weltweit erfolgreich in verschiedenen Projekten umgesetzt werden. Bei Hochbau- und Infrastrukturprojekten stellt PERI die erforderlichen Daten mit der 3D-Schalungs- und Gerüstplanung für das BIM-Modell bereit. Für Industrieprojekte stellt das Unternehmen neben der 3D-Planung auch die erforderliche Plattform zur Verfügung und sichert damit den orts- und zeitunabhängigen Informationsaustausch zwischen sämtlichen Projektbeteiligten gemäß BIM-Prinzip. Anhand automatisierter Kollisionsprüfungen, Sicherheitschecklisten sowie Abnahmeprotokolle wird eine effiziente Zusammenarbeit aller am Projekt beteiligten Gewerke sichergestellt.

Optimales und flexibles Betonieren

Die in Großbritannien als Produktinnovation des Jahres 2021 ausgezeichnete PERI-Insite-Sensorik ermöglicht via Echtzeit-Monitoring großes Optimierungspotenzial beim Betonieren. Wartezeiten werden verkürzt, der Dokumentationsaufwand verringert und Kosten gespart. Der Schlüssel dazu: ein Messgerät, eine Web-Applikation und verschiedene Sensoren. So können anhand von Temperatursensoren die Betontemperatur gemessen und der damit verbundene optimale Ausschalzeitpunkt bestimmt werden. Über Drucksensoren ist der Frischbetondruck messbar und die optimale Betoniergeschwindigkeit bestimmbar. Die Auswertung der Messdaten erfolgt in Echtzeit über die Web-Applikation, wodurch der Betoniervorgang an Geschwindigkeit gewinnt; der Anwender kann insgesamt flexibler auf die Herausforderungen beim Betonieren reagieren.

Mit dem serienmäßigen Einsatz von Dual-Frequenz-RFID-Transpondern, etwa in der Skymax- Großpaneel-Deckenschalung oder dem Maxoma-Versetzhaken, sieht sich PERI gut für die Zukunft aufgestellt. Mit der Technologie ist es möglich, das Material mittels Lesegerät auf größere Distanzen oder im Pulk zu erfassen und eindeutig zu identifizieren. Dank des RFID-Tags sind Bauteilinformationen, Montageanleitungen und Prüfdokumentationen digital abrufbar.

Der Beitrag erschien in Baugewerbe 10/22.

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