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Artikel und Hintergründe zum Thema

Energetische Optimierung im Gebäudebestand:

Kai Ingmar Link,

Wie synavision und vilisto den nachhaltigen Betrieb voranbringen

synavision und vilisto zeigen, wie digitales Gebäudemanagement den Bestand energieeffizient, nachhaltig und wirtschaftlich optimiert.

Digitale Strategien für den Gebäudebestand im Zeichen von Klimawandel und Klimaschutz

Christoph Berger, Geschäftsführer von vilisto und Dr.-Ing. Stefan Plesser, Geschäftsführer der synavision GmbH (v.l.n.r.) © synavision

Der Gebäudebestand steht im Zentrum der aktuellen Klimaschutzdebatte. Ein großer Teil der CO₂-Emissionen stammt aus älteren Nichtwohn- und Wohnbauten, deren technische Infrastruktur nicht auf heutige Anforderungen ausgelegt ist. Für Bauunternehmer, Projektleiter und Entscheider entsteht daraus ein deutlicher Handlungsdruck:

Der Klimawandel, steigende Energiekosten und regulatorische Anforderungen verlangen nach schnellen, wirtschaftlichen und verlässlichen Lösungen. Gleichzeitig erweist sich eine klassische energetische Sanierung oftmals als aufwendig, teuer und in Bestandsgebäuden nur eingeschränkt realisierbar.

Vor diesem Hintergrund gewinnen digitale Werkzeuge zur Betriebsoptimierung zunehmend an Bedeutung. Sie schaffen Transparenz im technischen Management von Gebäuden, reduzieren Energieverbräuche frühzeitig und ermöglichen Maßnahmen, die ohne bauliche Eingriffe auskommen.

Genau an dieser Schnittstelle setzen synavision und vilisto an – zwei PropTech-Unternehmen, die ihre Kompetenzen künftig bündeln und ein integriertes Angebot für eine pragmatische, wirkungsorientierte Modernisierung von Bestandsimmobilien bereitstellen.

synavision und vilisto: Digitale Partnerschaft für effizientes Management im Gebäudebestand

synavision ist auf digitale Lösungen zur energetischen Gebäudeoptimierung spezialisiert. Über das eigene Portal syna.portal können Betreiber, Bestandshalter und Facility-Management-Teams eine erste energetische Bewertung vornehmen und Optimierungspotenziale identifizieren, bevor kostspielige bauliche Maßnahmen anstehen.

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Diese Herangehensweise adressiert ein zentrales Problem vieler Gebäudeeigentümer: Der Bedarf, CO₂-Emissionen kurzfristig zu reduzieren, ohne direkt in umfassende Sanierungsmaßnahmen investieren zu müssen.

vilisto ergänzt diesen Ansatz mit einem digitalen Wärmemanagement, das speziell für Nichtwohngebäude entwickelt wurde. Intelligente Thermostate erfassen Nutzungsmuster automatisiert, passen die Heizleistung adaptiv an und unterstützen einen hydraulischen Abgleich ohne manuellen Aufwand.

Das Ergebnis sind nach Unternehmensangaben deutliche Energieeinsparungen im laufenden Betrieb und ein effizienter thermostatischer Verbrauch.

Mit der neuen Kooperation entsteht eine gemeinsame Lösung, die sowohl technische als auch organisatorische Hürden adressiert. Gebäudeverantwortliche erhalten damit eine konkrete Orientierung, welche digitalen Maßnahmen in welcher Reihenfolge sinnvoll sind.

Dass sich erste Einsparungen oft bereits nach wenigen Wochen zeigen, erhöht die Akzeptanz und beschleunigt die Umsetzung wirtschaftlicher Klimaschutzstrategien.

Praxisnahe Anwendungen für öffentliche und private Bestandshalter

Die beiden Unternehmen begleiten derzeit zahlreiche öffentliche und private Eigentümer bei der Modernisierung ihrer Bestände. Besonders relevant ist der Ansatz dort, wo Modernisierungsstau, begrenzte Budgets und hohe Anforderungen an Verfügbarkeit und Betriebssicherheit zusammentreffen – etwa in kommunalen Gebäuden, Büro- und Verwaltungsbauten, Bildungseinrichtungen oder gewerblich genutzten Immobilien.

Im Mittelpunkt steht dabei ein Ansatz, der niedriginvestiv bleibt und dennoch GEG-konforme Anforderungen erfüllt. Die Services umfassen Prüfungen von Heizungsanlagen, digitale Energieerfassungskonzepte sowie Lösungen, die den hydraulischen Abgleich nachweislich unterstützen oder vollständig abbilden.

Mit durchschnittlichen Amortisationszeiten von unter drei Jahren positioniert sich die Kooperation als wirtschaftlich tragfähiger Baustein einer modernen Gebäudestrategie.

Relevanz für das Baugewerbe und den Mauerwerksbau

Für Bauunternehmen und Entscheider im Mauerwerksbau eröffnet die Zusammenarbeit von synavision und vilisto neue Perspektiven. Gerade im Neubau gewinnt das technische Facility Management bereits während der Planungsphase an Bedeutung.

Digitale Betriebsstrategien müssen integraler Bestandteil moderner Bauprojekte werden, um langfristig energieeffiziente Gebäudestrukturen zu gewährleisten. Für das Baugewerbe bedeutet dies zusätzliche Beratungs- und Servicestrukturen, die Bauherren beim Übergang in einen nachhaltigen Lebenszyklus unterstützen.

Bestandsgebäude bleiben jedoch das dominierende Handlungsfeld. Dort, wo klassische Sanierungsmaßnahmen nur schwer umzusetzen sind, bieten digitale Optimierungen schnelle Effekte und stärken gleichzeitig das Bewusstsein für nachhaltige Betriebsführung. Die Kooperation der beiden PropTechs liefert hierfür ein praxisorientiertes und skalierbares Instrumentarium.

Digitales Management als Schlüssel zu nachhaltigen Bestandsstrategien

synavision und vilisto demonstrieren, wie digitale Technologien einen messbaren Beitrag zu Energieeffizienz, Klimaschutz und nachhaltigem Gebäudebetrieb leisten können – ohne die Komplexität klassischer Sanierungen.

Für Bauunternehmer, Geschäftsführer und Projektleiter entsteht damit ein praxisnaher Werkzeugkasten, der sowohl technische Optimierung als auch wirtschaftliche Planungssicherheit bietet. In einer Branche, die zunehmend durch Klimawandel, Ressourcenknappheit und steigende regulatorische Anforderungen geprägt wird, zeigt die Kooperation, wie intelligente Lösungen den Übergang zu einem effizienteren und resilienteren Gebäudebestand unterstützen.

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