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Artikel und Hintergründe zum Thema

21. KIT-Symposium Baustoffe und Bauwerkserhaltung

Ingrid Wutz,

Klimaeffizientes Bauen - Baustoffe und Bauweisen

Da die Betonbaubranche einen erheblichen Anteil an den weltweiten CO₂-Emissionen verursacht, ist es umso wichtiger, nachhaltige Lösungen zu fördern. Besonders der sorgsame Umgang mit mineralischen Baustoffen gewinnt durch die Ressourcenverknappung immer mehr an Bedeutung. Hierbei spielt die praktische Umsetzbarkeit als auch die Wirksamkeit klimaeffizienter Bauweisen eine entscheidende Rolle. Beim 21. KIT Symposium „Baustoffe und Bauwerkserhaltung“, das am 1. April in Karlsruhe stattfand, setzten sich die knapp 110 Teilnehmenden intensiv mit diesen Themen auseinander.

Beim 21. KIT-Symposium Baustoffe und Bauwerkserhaltung setzten sich rund 110 Teilnehmende mit Baustoffen und Bauweisen für klimaeffizientes Bauen auseinander. Hierfür teilten Fachleute aus Forschung, Praxis und öffentlicher Hand ihre Expertise. © KIT/ IZB

Unter dem Titel „Klimaeffizientes Bauen – Baustoffe und Bauweisen“ präsentierten Referierende aus Forschung, Praxis und öffentlicher Hand verschiedenste Ansätze für neue, klimaeffiziente Betone als auch nachhaltigere Bauweisen. Ein besonderer Schwerpunkt lag hierbei auf der praktischen und wirtschaftlichen Realisierbarkeit. Es sollten Lösungen gefunden werden, die sowohl den ökologischen als auch industriellen Anforderungen genügen und das konkrete Einsparpotenzial benennen. Zum Auftakt erhielten die Teilnehmenden einen umfassenden Überblick über die Fortschritte bei emissionsreduzierten und klimafreundlichen Zementen. Dabei wurden nicht nur die technischen Eigenschaften und relevanten Regelwerke, sondern auch die ökologische Bewertung dieser Zemente näher beleuchtet. Im Anschluss folgte eine Einführung in die theoretischen Grundlagen des additiven Bauens, insbesondere des 3D-Drucks, inklusive einer CO2-Bilanzierung.

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Der zweite Veranstaltungsteil begann mit einem Grußwort des Umweltministeriums Baden-Württemberg durch Staatssekretär Dr. Andre Baumann. Danach lag der Fokus auf dem modularen Bauen, wobei sowohl theoretische als auch praktische Aspekte sowie der Einfluss auf die Nachhaltigkeit betrachtet wurden. Der abschließende Programmpunkt widmete sich den aktuell geltenden Richtlinien und Vorgaben für den Betonbau, die die Umsetzbarkeit und potenziellen Einschränkungen auf das klimaeffiziente Bauen betreffen.

Das Symposium „Baustoffe und Bauwerkserhaltung“ findet jährlich als Kooperation des InformationsZentrum Beton (IZB), des Verbands Deutscher Betoningenieure e. V. sowie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) statt und stand in diesem Jahr erneut unter der Schirmherrschaft des Baden-Württembergischen Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

Die Veranstaltung richtete sich an Ingenieure, Architekten und Fachfirmen sowie Bauherren, Behörden und Bauwerksbetreiber sowie alle, die sich für aktuelle Fragestellungen rund um den Betonbau interessieren. Seien auch Sie bei der nächsten Veranstaltung im Frühjahr 2026 wieder dabei!

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