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Artikel und Hintergründe zum Thema

Messeauftritt

Max Kandler,

Softtech setzt Kundenanforderungen in Softwarelösungen um

Im Rahmen der digitalBAU 2026 in Köln, die vom 24. bis 26. März stattfindet, präsentiert die Softtech GmbH aus Neustadt an der Weinstraße mehrere Weiterentwicklungen ihrer Bausoftware. Am Stand 413C in Halle 8 stellt das Unternehmen Neuerungen der Programme GRAVA connect, SPIRIT lite und Avanti vor. Die aktuellen Versionen der Anwendungen basieren nach Angaben des Herstellers auf konkreten Rückmeldungen und Anforderungen aus dem Kundenkreis mittelständischer Unternehmen im Bausektor.

In der Version 2.0 von GRAVA connect können LVs laut SOFTTECH nicht nur über GAEB-Dateien importiert, sondern auch direkt im System generiert und mit Mengen aus dem Zeichnungsmodul verknüpft werden. © Softtech GmbH

Die Software GRAVA connect zur grafischen Mengenermittlung wurde mit einem interaktiven KI-Chatbot erweitert, der Anwenderinnen und Anwender bei Fragen zur Nutzung unterstützt. Die Anwendung richtet sich sowohl an Architektur- und Fachplanungsbüros als auch an bauausführende Unternehmen und Fachhandwerksbetriebe. Sie wird für die Mengenermittlung im Rahmen von Ausschreibungen sowie für Mengenaufstellungen während der Kalkulation eingesetzt. Mit Version 2.0 können Leistungsverzeichnisse nicht mehr ausschließlich über GAEB-Dateien importiert, sondern auch direkt innerhalb der Software erstellt und mit den ermittelten Mengen aus dem Zeichnungsmodul verknüpft werden. Darüber hinaus wurde das Handling beim PDF-Import angepasst. Plandateien lassen sich nun optional auf dem Cloud-Server von Softtech rendern.

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Thorsten Korbmacher von Fliesen Korbmacher, der GRAVA connect frühzeitig getestet hat, beschreibt seine Erfahrungen wie folgt: „Ich war von Anfang an im Early Access dabei und für mich war schnell klar: GRAVA connect als Cloud-Lösung ist ein echter Vorteil. Die Bedienung ist sehr intuitiv und besonders überzeugt hat mich, dass die grafisch ermittelten Mengen direkt mit den realen Positionen des LVs verknüpft werden können. Im Early Access schätze ich außerdem den direkten Austausch mit den Verantwortlichen bei Softtech, da Feedback unmittelbar in die Entwicklung einfließt."

Auch die Autorensoftware SPIRIT lite wurde weiterentwickelt. Sie richtet sich an kleinere und mittlere Architektur- und Fachplanungsbüros sowie an technische Zeichnerinnen und Zeichner mit Schwerpunkt auf 2D-Planung. Neue Zeichnungstabs und eine überarbeitete Zeichnungsverwaltung sollen die Organisation von Projekten erleichtern und neue Arbeitsabläufe ermöglichen. Mit der Unterstützung der Dateiformate DWG, DXF und PDF deckt SPIRIT lite die gängigen Austauschformate ab und bietet zugleich Anknüpfungspunkte für die Einbindung in BIM- und 3D-orientierte Prozesse.

Ergänzend dazu wurde auch die AVA-Software Avanti funktional erweitert. Neben einem integrierten KI-Chatbot steht nun ein Mängelmanagement zur Verfügung, das die zentrale Erfassung von Mängeln erlaubt. Diese können mit Leistungsverzeichnissen, Räumen oder Bauteilen verknüpft und gewerkeübergreifend im Projektmanagement der Leistungsphase 8 genutzt werden. Zusätzlich ermöglicht Avanti eine direkte Verbindung zur browserbasierten Mengenermittlung in GRAVA connect.

Die Messe digitalBAU ist auf die Digitalisierung der Baubranche ausgerichtet und richtet sich an Architektur- und Ingenieurbüros, Stadtplanerinnen und Stadtplaner sowie an Betriebe aus Handwerk und Gebäudetechnik. Im zweijährigen Turnus werden dort IT-Lösungen für unterschiedliche Anwendungsbereiche im Bauwesen vorgestellt. Für die digitalBAU 2026 in Köln rechnet die Messe München mit rund 270 Ausstellern.

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