16 Wohnungen in Holzhybridbauweise
SOKA-BAU schafft nachhaltigen Wohnraum in Pinneberg
Im Pinneberger Stadtteil Thesdorf starteten Anfang Juli die Bauarbeiten für ein neues Wohnprojekt in nachhaltiger Holzhybridbauweise. Im Auftrag eines von AEW verwalteten Fonds realisieren die Sozialkassen der Bauwirtschaft (SOKA-BAU) auf einer ehemaligen Ladenzeilenfläche in der Fröbelstraße 13 einen viergeschossigen Neubau mit 16 Wohnungen. Die Gesamtwohnfläche des Gebäudes beträgt rund 1.000 Quadratmeter.
Mit dem Spatenstich beginnt die Umsetzung eines Bebauungsplans, der einen Holzhybrid-Geschosswohnungsbau mit massiv errichteter Tiefgarage vorsieht. Die Fertigstellung und der Bezug der Wohnungen sind für den Sommer 2026 geplant.
Geplant sind insgesamt acht 2-Zimmer-Wohnungen, vier 3-Zimmer-Wohnungen sowie vier 4-Zimmer-Wohnungen. Die Wohnungsgrößen variieren zwischen 50 und 100 Quadratmetern. Alle Einheiten verfügen über Balkone, die die Wohnqualität zusätzlich erhöhen. Eine begrünte Dachfläche ergänzt das Konzept und leistet einen weiteren Beitrag zu einem ökologisch ausgerichteten Bauvorhaben.
Die Holzhybridbauweise kombiniert die Baustoffe Holz, Stahl und Beton. Diese Bauweise ermöglicht eine gute Ökobilanz, da der Einsatz von Holz als CO₂-Speicher die Emissionen reduziert und somit zur klimaneutralen Umsetzung des Projekts beiträgt. Darüber hinaus wird der Bau als gesund und kreislauffähig eingestuft – Eigenschaften, die zunehmend im Fokus moderner Stadtentwicklung stehen.
„Durch die nachhaltige Bauweise schaffen wir nicht nur dringend benötigten Wohnraum, sondern leisten auch einen Beitrag zum klimabewussten Bauen“, betont ein Sprecher der SOKA-BAU.
Aktuell betreibt SOKA-BAU im Stadtteil Thesdorf 599 Wohnungen. In der gesamten Stadt Pinneberg verwaltet die Organisation mehr als 1.877 Wohnungen sowie sieben Gewerbeeinheiten.
Mit dem Neubauprojekt setzt SOKA-BAU ein weiteres Zeichen für zukunftsorientiertes Bauen und Wohnen. Die Verbindung von ökologischem Anspruch und städtebaulicher Nachverdichtung zeigt, wie nachhaltiger Wohnraum auch im städtischen Kontext umgesetzt werden kann.












