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Artikel und Hintergründe zum Thema

Firmenübernahme

Max Kandler,

Geiger Gruppe übernahm zum 1. März 2026 die Firma Scheibel

Die Geiger Gruppe setzt ihren Wachstumskurs fort und erweitert ihre Aktivitäten im südlichen Bayern. Zum 1. März 2026 übernimmt das Familienunternehmen aus Oberstdorf die Aktivitäten der Firma Scheibel in Füssen. Mit der Übernahme stärkt die Geiger Gruppe ihre Marktposition im Ostallgäu und baut zugleich ihr regionales Leistungsportfolio im Bau- und Baustoffbereich aus.

Mit der Integration erweitert die Geiger Gruppe ihren Marktbereich in Richtung Ostallgäu und Füssen. © Claudia Schöwe/Geiger Gruppe

Für die Bauwirtschaft der Region ist dieser Schritt mehr als eine reine strukturelle Veränderung. Die Integration zielt darauf ab, bestehende Kompetenzen zu bündeln, langfristige Perspektiven für die Beschäftigten zu schaffen und den Standort im Ostallgäu nachhaltig zu sichern.

Langjährige Zusammenarbeit als Grundlage der Übernahme

Die Übernahme ist das Ergebnis einer langjährigen partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Geiger Gruppe und Scheibel. Beide Unternehmen sind im Baustoff- und Bauumfeld tätig und kennen die Anforderungen regionaler Bauprojekte ebenso wie die Bedeutung verlässlicher Lieferketten und stabiler Strukturen.

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Im Baugewerbe spielen regionale Netzwerke eine zentrale Rolle. Gerade bei Infrastruktur- und Hochbauprojekten ist die Verfügbarkeit von Rohstoffen, Recyclingkapazitäten und Baustofflogistik entscheidend für eine wirtschaftliche Projektabwicklung. Die Übernahme der Scheibel-Aktivitäten durch die Geiger Gruppe stärkt diese regionalen Strukturen und sorgt dafür, dass vorhandene Kompetenzen künftig noch enger miteinander verzahnt werden.

Sicherung von Arbeitsplätzen und Standortkontinuität

Ein zentraler Bestandteil der Übernahme ist die vollständige Integration der bestehenden Belegschaft. Alle Arbeitsplätze am Standort bleiben erhalten. Für die Mitarbeitenden von Scheibel eröffnet die Einbindung in den Unternehmensverbund der Geiger Gruppe zusätzliche wirtschaftliche Perspektiven und langfristige Planungssicherheit.

Gerade im Baugewerbe, das zunehmend mit Fachkräftemangel und strukturellem Wandel konfrontiert ist, gewinnt die Sicherung qualifizierter Teams an Bedeutung. Durch die Übernahme entsteht ein stabiler Rahmen, der sowohl für die Beschäftigten als auch für die regionale Bauwirtschaft Kontinuität schafft.

Asset Deal umfasst Betriebsfläche, Technik und Personal

Standort in Füssen © Claudia Schöwe/Geiger Gruppe

Im Zuge der Übernahme übernimmt die Geiger Gruppe im Rahmen eines Asset Deals die wesentlichen Betriebsmittel von Scheibel. Dazu gehören unter anderem die rund zweieinhalb Hektar große Betriebsfläche in Füssen sowie Geräte, Anlagen und das gesamte Team.

Für Bauunternehmen in der Region bedeutet dies eine stabile Fortführung der bestehenden Infrastruktur. Produktions- und Logistikstrukturen bleiben erhalten und werden künftig in das übergreifende Netzwerk der Geiger Gruppe integriert.

Stärkung der regionalen Wertschöpfung im Baugewerbe

Mit der Integration erweitert die Geiger Gruppe ihren Marktbereich im südlichen Allgäu und stärkt gleichzeitig ihre Wertschöpfungskette im Bau- und Rohstoffsektor. Die Aktivitäten reichen vom Hoch- und Tiefbau über Recyclinglösungen bis hin zur Versorgung mit mineralischen Rohstoffen.

Für Bauprojekte im Ostallgäu und im Raum Füssen kann diese engere Verzahnung künftig eine effizientere Abwicklung ermöglichen. Kurze Wege, abgestimmte Prozesse und zusätzliche Ressourcen erhöhen die Leistungsfähigkeit innerhalb der regionalen Bauwirtschaft.

Strategischer Schritt für eine nachhaltige Bauwirtschaft

Die Übernahme der Scheibel-Aktivitäten ist zugleich Teil der langfristigen Unternehmensstrategie der Geiger Gruppe. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung von Bau- und Rohstoffprozessen hin zu einer stärker kreislauforientierten Bauwirtschaft.

Gerade Themen wie Recycling, Ressourcenschonung und regionale Stoffkreisläufe gewinnen im Baugewerbe zunehmend an Bedeutung. Durch die Erweiterung ihrer Strukturen im Ostallgäu stärkt die Geiger Gruppe ihre Position als integrierter Anbieter entlang der gesamten Bauwertschöpfungskette.

Für die Bauwirtschaft der Region markiert die Übernahme daher einen Schritt, der sowohl wirtschaftliche Stabilität als auch strukturelle Weiterentwicklung miteinander verbindet.

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