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Artikel und Hintergründe zum Thema

Deutscher Holzwirtschaftsrat (DHWR)

Damir Mioc,

Hochschule Rottenburg wird neuer Partner der Initiative „Holz rettet Klima“

Im Wintersemester 2024/25 stand an der Hochschule Rottenburg ein besonderes Wahlpflichtfach auf dem Lehrplan: „Holz rettet Klima“. Studierende aus den Studiengängen „Holzwirtschaft“ und „Nachhaltiges Regionalmanagement“ brachten sich durch ihre Projektarbeiten in die Weiterentwicklung der gleichnamigen Initiative der Deutschen Holz- und Forstwirtschaft ein. In fünf Kleingruppen beschäftigten sich die Teilnehmenden mit zentralen Themen der Initiative: Von der Optimierung der Social-Media-Strategie und der Weiterentwicklung klassischer Werbemittel über neue Finanzierungsansätze bis hin zur Identifikation geeigneter Influencerinnen und Influencer für eine zielgruppengerechte Weiterverbreitung der zentralen Botschaften der Initiative an junge Menschen sowie mit Überlegungen zur stärkeren Einbindung der praktischen Holz- und Forstwirtschaft in die Kampagnen der Initiative. Die Studierenden präsentierten ihre innovativen und kreativen Vorschläge in einer öffentlichen Abschlussveranstaltung.

Studierende der Hochschule Rottenburg brachten sich durch ihre Projektarbeiten in die Weiterentwicklung der Initiative „Holz rettet Klima“ ein © DHWR/Leony Dörr

„Uns ist wichtig, dass sich junge Studierende frühzeitig mit den gesellschaftspolitischen Fragestellungen ihres künftigen Berufs befassen. Deswegen diskutieren und entwickeln sie mit uns gemeinsam Strategien der Kommunikation. Die frischen Perspektiven der Studierenden sind für unsere Initiative ein wertvoller Impuls und fließen in die weitere inhaltliche Ausgestaltung der Initiative ein“, erklärt Jörn Kimmich, Vize-Präsident des Deutschen Holzwirtschaftsrates.

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Das Wahlpflichtfach wurde von Professor Dr. Bertil Burian (Professur für Internationale Holzwirtschaft) entwickelt und geleitet, der die Studierenden in ihrer Arbeit unterstützte. Er erklärt zum Projektabschluss: „Wir haben als Hochschule ein großes Interesse daran, das gesellschaftliche Engagement der Studierenden zu fördern. Es war großartig zu sehen, mit welcher Begeisterung die Studierenden in diese sehr praxisnahe Aufgabe gegangen sind und welche Ergebnisse sie zur Weiterentwicklung der Initiative vorgestellt haben.“

Ein weiteres Ergebnis der inzwischen engen Zusammenarbeit ist die Aufnahme der HFR als neues Mitglied der Initiative „Holz rettet Klima“. Sie ist damit die erste Hochschule, die diesen Schritt geht und aufgenommen wird. Dies ermöglicht es unter anderem den Studierenden, die sich weiter engagieren möchten, im „Content-Team“ der Initiative mitzuarbeiten.

Die Hochschule freut sich über diese Mitgliedschaft. Die damit verbundene Botschaft ist ihr wichtig, weil die verantwortliche, nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder und die Nutzung ihres Holzzuwachses Voraussetzungen sind, um der Dynamik des Klimawandels zu begegnen. Sie sind Voraussetzungen für den Waldumbau hin zu klimaresilienten Wäldern, für das Bauen mit Holz und die Herstellung der vielen Holzprodukte in unserem Alltag - vom Besenstil bis zum Kontrabass – und damit für die CO2-Speicherung in zahllosen „waldexternen Holz-Speichern“. Auch einige andere Ökosystemleistungen der Wälder hängen direkt oder indirekt von der Holznutzung ab, werden von ihr beeinflusst und sogar verstärkt. Anders als leider oft kolportiert, stehen die Holznutzung und die anderen wichtigen Ökosystemleistungen ganz überwiegend nicht in einem Konkurrenzverhältnis, sondern bedingen einander.

„Als Hochschule erforschen wir unter anderem, wie wir solche gegenseitigen Effekte verstärken können, wie mit Zielkonflikten umzugehen ist, wie man verantwortlich mit dem Rohstoff Holz umgeht und wie man das Holz möglichst waldschonend ernten kann“, erklärt Prof. Burian. „An der HFR ist das Knowhow für solche Fragen an einem Ort gebündelt und wir sind in der interdisziplinären Zusammenarbeit ebenso geübt wie in der mit der Praxis aus Forst- und Holzwirtschaft. Unsere Mitgliedschaft in der Initiative „Holz rettet Klima“ ist deshalb ein sehr gutes Beispiel für eine tatsächliche Win-Win-Gemeinschaft.“

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