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Artikel und Hintergründe zum Thema

Ausbildung mit Weitblick:

Kai Ingmar Link,

Wie ein einzigartiger Volvo-Mobilbagger die Baumaschinenwelt verändert

Im Bildungszentrum Bau in Geradstetten, einem der führenden Kompetenzzentren für Baugeräte- und Verkehrstechnik in Deutschland, ist Innovation nicht nur ein Schlagwort, sondern gelebte Realität.

Komfortabler Hochsitz: Voller Überblick in luftiger Höhe. © Volvo CE

Mit dem jüngsten Neuzugang im Fuhrpark – einem speziell für die Ausbildung konzipierten Volvo EW220E Mobilbagger – setzt die Einrichtung ein klares Signal: Wer die Baumaschinenbediener von morgen ausbildet, muss ihnen schon heute den Stand der Technik in die Hand geben.

Der maßgeschneiderte Mobilbagger ist kein gewöhnliches Schulungsgerät. Er kombiniert eine hochfahrbare Kabine mit einem 6-Wege-Dozerschild, einer präzisen GNSS-Steuerung, Tiltrotator und einem in Deutschland noch seltenen MovTec-Schnellwechsler. „Wir haben uns gefragt, wohin sich die Baustelle von morgen entwickelt – und wie wir das realitätsnah in unsere Ausbildung integrieren können. Dabei wurde schnell klar: Wir brauchen eine Maschine, die mehr kann als Standard“, erklärt Michael Heim, Ausbildungsleiter am Bildungszentrum.

Ein Baumaschinen-Multitalent im Praxiseinsatz

Gemeinsame Maßarbeit (v.l.n.r.): Thomas Nather (Volvo CE), Michael Heim, Alexander Lemke (Robert Aebi) und Dewi Evans (Leiter Bildungszentrum) haben abgeliefert. © Volvo CE

Besonders das 6-Wege-Dozerschild macht den Mobilbagger zu einem wahren Multi-Werkzeug. Es erlaubt präzise Planierarbeiten und Feinprofilierungen, wie sie sonst nur mit Gradern oder Planierraupen möglich wären. Die GNSS-Steuerung sorgt dafür, dass Höhenvorgaben direkt aus digitalen Geländemodellen übernommen werden – im „Bagger“- oder „Planierraupen“-Modus.

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„Früher hätte man dafür zwei oder drei Maschinen gebraucht. Heute zeigt unser EW220, dass sich viele Aufgaben mit einem einzigen Gerät effizient erledigen lassen – genau das wollen wir unseren Azubis vermitteln“, so Heim.

„In Skandinavien sieht man, wie effizient diese Technik im Baustellenalltag eingesetzt wird“, sagt Heim. „Uns war wichtig, dass unsere Auszubildenden diese Möglichkeiten frühzeitig kennenlernen. Wenn sie später in ihren Betrieben ähnliche Systeme sehen, wissen sie bereits, wie man damit arbeitet – oder können den Impuls geben, solche Technik einzuführen.“ © Volvo CE

Die hochfahrbare Kabine ist mehr als nur ein Komfortmerkmal. Sie bietet den Fahrern bessere Sicht – ein entscheidender Vorteil bei Abbrucharbeiten oder beim Beladen von Anlagen. „Das ist nicht nur praktisch, sondern auch ein wichtiges Sicherheitsplus“, betont Heim.
Skandinavische Technik, deutsche Präzision

Ein weiteres Highlight ist der MovTec-Schnellwechsler am Unterwagen. Während diese Technik in Skandinavien längst Alltag ist, zählt sie hierzulande noch zu den Ausnahmen. Sie ermöglicht den Wechsel von Anbaugeräten innerhalb weniger Sekunden – ohne den Fahrersitz zu verlassen.

Eindrucksvolle Vorstellung: Vielfältige Möglichkeiten mit Schnellwechsler, 6-Wege-Dozerschild und GNSS-Steuerung © Volvo CE

„In Skandinavien sieht man, wie effizient diese Technik im Baustellenalltag eingesetzt wird“, sagt Heim. „Uns war wichtig, dass unsere Auszubildenden diese Möglichkeiten frühzeitig kennenlernen. Wenn sie später in ihren Betrieben ähnliche Systeme sehen, wissen sie bereits, wie man damit arbeitet – oder können den Impuls geben, solche Technik einzuführen.“

Von der Idee zur maßgeschneiderten Baumaschine

Entstanden ist der außergewöhnliche Mobilbagger in enger Zusammenarbeit zwischen dem Bildungszentrum, dem Händler Robert Aebi und den Sonderbauexperten von Volvo CE. Bereits in der Planungsphase wurde klar: Hier wird keine Standardmaschine geordert, sondern ein Projekt auf höchstem technischen Niveau realisiert.

Echte Spezialmaschine: der Volvo EW220E des Bildungszentrum Geradstetten © Volvo CE

„Wir sprechen hier nicht von einem einfachen Bestellvorgang, sondern von einem individuellen Maschinenprojekt. Jedes Ausstattungsdetail – von der Kabine bis zum Schnellwechsler – wurde gemeinsam mit dem Kunden abgestimmt und über unsere SAS-Abteilung (Special Application Solutions) umgesetzt“, erläutert Thomas Nather, Produktmanager Sonderlösungen bei Volvo CE.

Begeisterung bei den Auszubildenden

Die ersten Reaktionen der Auszubildenden zeigen, wie sehr der Mobilbagger den Praxisunterricht bereichert. Dominik Pajdzik, Baugeräteführer in Ausbildung bei Haag, ist beeindruckt: „Ich finde es total spannend, dass wir hier so eine Maschine zur Verfügung haben. Gerade das Dozerblade mit GPS – das kenne ich bisher nur aus Videos. Und jetzt darf ich das selbst ausprobieren.“

Handfester Praxisbezug: Die Azubis Florian Gide und Dominic Pajdzik sind vom neuen Ausbildungsgerät begeistert. © Volvo CE

Auch Florian Gide, Azubi bei Leonhard Weiss, sieht klare Vorteile: „Hier können wir wirklich Erfahrungen sammeln, die auf der Baustelle nicht immer möglich sind. Das Wissen über die Technik bringt man dann mit in den Betrieb – und das kann dort wirklich den Unterschied machen.“

Mehr als Ausbildung – ein Innovationslabor

Ab September wird der Volvo EW220E fest in den Ausbildungsalltag integriert. Für das Bildungszentrum Geradstetten ist er mehr als nur ein weiteres Lehrgerät – er ist ein Symbol für den Anspruch, Baumaschinenführer so auszubilden, dass sie technische Entwicklungen nicht nur nachvollziehen, sondern aktiv vorantreiben können.

Ausbildungsleiter Michael Heim: „Uns wurde schnell klar: Wir brauchen eine Maschine, die mehr kann als Standard.“ © Volvo CE

Mit diesem Projekt zeigt sich, dass praxisorientierte Ausbildung, modernste Baumaschinen und strategische Partnerschaften – wie zwischen Volvo CE und Robert Aebi – gemeinsam den Grundstein für die Baustelle der Zukunft legen.

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