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Artikel und Hintergründe zum Thema

Impulse für die Baustelle der Zukunft

Kai Ingmar Link,

Wie Fristads-CEO Petra Öberg Gustafsson Leadership neu definiert

Wie Fristads mit nachhaltigem Management und konsequenter Gleichstellung neue Standards für die Baustelle setzt – Impulse für Entscheider im Bauwesen.

Fristads-CEO Petra Öberg Gustafsson. © Fristads

Diversität als Treiber moderner Bauwirtschaft

Der Forbes Women’s Summit 2025 in Wien stellte unter dem Leitgedanken „Diversity is good business“ eindrucksvoll unter Beweis, wie eng unternehmerischer Erfolg und gelebte Gleichstellung verbunden sind. Mehr als 350 Führungspersönlichkeiten diskutierten über Female Empowerment, Unternehmenskultur, Digitalisierung und die künftigen Leitlinien verantwortungsbewusster Unternehmensführung. Mitten im Austausch: Petra Öberg Gustafsson, CEO von Fristads, einem der führenden Hersteller von Arbeitskleidung für Profis im Baugewerbe.

Ihre Perspektive ist besonders für Entscheider im Bauwesen relevant. In kaum einem anderen Wirtschaftszweig prallen traditionelle Rollenbilder, körperliche Arbeitsanforderungen und moderne Führungsmodelle so unmittelbar aufeinander wie auf der Baustelle. Fristads nutzt genau diese Spannung, um Impulse zu setzen, die weit über die eigene Branche hinaus wirken.

Was Leadership im Jahr 2025 bedeutet

Öberg Gustafsson bringt Erfahrungen aus männerdominierten Industrieumfeldern mit und zeigt, wie sich moderne Führung mit konsequenter Verantwortungsübernahme verbinden lässt. In Schweden, ihrem Heimatmarkt, gehört es längst zur Normalität, dass Männer und Frauen gleichberechtigte Rollen im Beruf und in der Familie übernehmen. Dieser Wandel prägt ihren Führungsstil und zeigt, welchen Unterschied eine Haltung machen kann, die Gleichstellung nicht als Projekt, sondern als selbstverständlichen Bestandteil von Management versteht.

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Für die Bauwirtschaft, in der die „Frau am Bau“ zunehmend präsent, aber noch längst nicht selbstverständlich ist, ist dieser Ansatz hoch relevant. Unternehmen, die ihre Strukturen für vielfältige Teams öffnen, profitieren nachweislich von stabileren Arbeitsabläufen, höheren Bindungsraten und einer stärkeren Arbeitgebermarke – gerade in Zeiten des Fachkräftemangels.

Nachhaltigkeit als Teil moderner Unternehmenskultur

Unter der Leitung von Petra Öberg Gustafsson hat Fristads seit 2023 sein Nachhaltigkeitsprofil erheblich ausgebaut. Die Einführung von Environmental Product Declarations (EPDs) und der OEKO-TEX® Made in Green-Zertifizierung zeigt, wie sich Transparenz und ökologische Verantwortung systematisch in industrielle Prozesse integrieren lassen. Besonders die EPDs schaffen für Bauunternehmen eine neue Form von Nachvollziehbarkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette – ein Aspekt, der auch bei Ausschreibungen und Projektbewertungen zunehmend Gewicht erhält.

Ziel ist es, die CO₂-Emissionen des Unternehmens bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren. Diese klare Ausrichtung sendet ein wichtiges Signal: Nachhaltigkeit ist keine Zusatzaufgabe, sondern ein Führungsinstrument, das Effizienz, Markenvertrauen und Innovationskraft stärkt.

Warum Bauunternehmen hinschauen sollten

Die Beispiele aus der Arbeitskleidungsindustrie zeigen, wie eng Fragen der Gleichstellung, Nachhaltigkeit und Produktqualität miteinander verbunden sind. Für das Baugewerbe bedeutet das: Entscheidungen über Materialeinsatz, Lieferketten und Arbeitskleidung werden zunehmend zu Themen strategischer Unternehmensführung. Mit einem konsequenten Blick auf Verantwortung – gegenüber Menschen und Umwelt – lassen sich Strukturen schaffen, die langfristig tragen.

Für die Praxis: Moderne Arbeitskleidung, wie sie Fristads entwickelt, ist nicht mehr nur ein funktionales Produkt. Sie unterstützt Sicherheit, Effizienz und Teamkultur auf der Baustelle und trägt so unmittelbar zum Projekterfolg bei. Für die zunehmende Zahl von Frauen am Bau sendet sie zudem ein wichtiges Signal der Wertschätzung und Professionalität.

Ein Blick nach vorn

Die Teilnahme von Fristads am Forbes Women’s Summit 2025 verdeutlicht, wie stark die Themen Gleichstellung und Nachhaltigkeit inzwischen zum wirtschaftlichen Erfolgsmodell geworden sind. Die Verbindung aus verantwortungsvollem Management und klaren Zielen ist ein Vorbild für eine Baubranche, die sich im Wandel befindet – technisch, kulturell und organisatorisch.

Wer in den kommenden Jahren im Wettbewerb bestehen will, muss diese Entwicklungen aktiv gestalten. Unternehmen, die Vielfalt fördern, nachhaltige Standards einführen und gleichzeitig ihre Belegschaft konsequent stärken, werden zu den Gewinnern dieses Wandels gehören.

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