Berufsbekleidung

Marvin Meyke,

Fristads will Kleiderkreislauf schließen

Der Berufsbekleidungshersteller Fristads hat ein Poloshirt entwickelt, das teilweise aus ausrangierten Kleidungsstücken hergestellt wird. Damit ist Fristads seinem Ziel, den Kreislauf der Bekleidungsproduktion zu schließen, einen Schritt näher gekommen.

© Fristads

"Wir haben große Fortschritte gemacht, wenn es darum geht, die Umweltauswirkungen unserer Kleidungsstücke während des gesamten Produktionsprozesses zu messen und zu reduzieren. Der logische nächste Schritt ist, sich um die Kleidungsstücke zu kümmern, nachdem sie das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben", so Anders Hülse, Geschäftsführer von Fristads.

Fristads beliefert seit Jahren das niederländische Post- und Logistikunternehmen PostNL mit seinen Poloshirts. Dank eines neuen Pilotprogramms werden diese Polohemden nun gesammelt und zu neuen Kleidungsstücken recycelt, wodurch sich der Kreislauf der Bekleidungsproduktion von Fristads schließt. Langfristig sollen alle orangefarbenen und blauen Hemden, die von den 25.000 PostNL-Mitarbeitern getragen werden, aus dem Kreislaufgewebe hergestellt werden.

"Wir prüfen alle Möglichkeiten, zertifizierte Closed-Loop-Kleidung auch für andere Kunden herzustellen", so Marie-José Verbeek, Geschäftsführerin von Fristads Benelux. "Mit diesem Projekt wollen wir die Bekleidungsproduktion nachhaltig verändern."

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