Personalien
Prof. Lydia Haack bleibt Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer
Mit der Wiederwahl von Prof. Lydia Haack setzt die XIV. Vertreterversammlung der Bayerischen Architektenkammer auf Kontinuität an der Spitze der berufsständischen Selbstverwaltung. In ihrer konstituierenden Sitzung am 3. Juli 2026 bestätigten die gewählten Vertreterinnen und Vertreter die Architektin und Stadtplanerin für eine zweite Amtszeit als Präsidentin. Gemeinsam mit dem neu gewählten Vorstand wird sie die Arbeit der Kammer in den kommenden fünf Jahren fortführen und die fachlichen sowie berufspolitischen Interessen der bayerischen Planungsberufe vertreten.
Für Unternehmen des Baugewerbes, Projektentwickler und Planungsbüros ist die personelle Besetzung der Kammerführung von besonderer Bedeutung. Entscheidungen und Positionierungen der Bayerischen Architektenkammer beeinflussen regelmäßig die Diskussionen rund um Bauordnungsrecht, Vergabewesen, Planungsprozesse und die Weiterentwicklung des Bauens in Bayern.
Neuer Vorstand übernimmt Verantwortung für die Legislaturperiode
Neben Lydia Haack wurde Landschaftsarchitekt und Stadtplaner Franz Damm erneut zum Vizepräsidenten gewählt. Als weitere Vizepräsidentin gehört künftig die Architektin Doris Lackerbauer dem Präsidium an.
Der neue Vorstand der Bayerischen Architektenkammer besteht darüber hinaus aus Michaela Ausfelder, Bianca Caspari, Thomas Eckert, Thomas Felkner, Alexandra Heese, Rainer Post, Julia Schneider und Lavinia Wagner. Ergänzt wird das Gremium durch die beratende Stadtplanerin Kristina Vogelsang sowie erstmals eine Vertretung der Juniormitglieder im Vorstand. Diese Funktion übernimmt Antonia Rieß als beratendes Mitglied.

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Die Zusammensetzung des Vorstands folgt den gesetzlichen Vorgaben und bildet das Ergebnis der Wahlen innerhalb der XIV. Vertreterversammlung ab. Die elf Vorstandsmandate werden entsprechend der Stärke der vertretenen Listen nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren vergeben. Präsidentin und Vizepräsidenten werden in gesonderten Wahlgängen bestimmt.
Kontinuität in der Führung der Bayerischen Architektenkammer
Mit der Wiederwahl setzt die Bayerische Architektenkammer ihren bisherigen Kurs fort. Lydia Haack gehört dem Vorstand bereits seit 2016 an und wurde 2021 erstmals zur Präsidentin gewählt. Parallel zu ihrem berufspolitischen Engagement führt sie gemeinsam mit John Höpfner das Münchner Architekturbüro Haack + Höpfner . Architekten. Darüber hinaus ist sie Professorin für Baukonstruktion und Entwerfen an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz.
Die Präsidentin engagiert sich seit vielen Jahren für die Weiterentwicklung des Berufsstands und bringt ihre Erfahrungen aus Praxis, Lehre und Berufspolitik in die Arbeit der Kammer ein. Für das Baugewerbe ist diese Verbindung zwischen Planung, Wissenschaft und berufspolitischer Interessenvertretung ein wichtiger Baustein, wenn es um die Weiterentwicklung von Planungs- und Bauprozessen geht.
Berufspolitische Themen bleiben für die Bauwirtschaft relevant
Mit dem neu gewählten Vorstand wird die Bayerische Architektenkammer ihre Arbeit an zentralen Themen des Planens und Bauens fortsetzen. Dazu gehören unter anderem die Weiterentwicklung von Planungs- und Genehmigungsprozessen, Fragen der Vergabepraxis sowie die Rahmenbedingungen für zukunftsfähiges und nachhaltiges Bauen.
Gerade für Bauunternehmen und Projektverantwortliche haben diese Entwicklungen unmittelbare Auswirkungen auf die tägliche Praxis. Berufspolitische Entscheidungen und fachliche Positionen der Kammer fließen regelmäßig in Diskussionen über gesetzliche Rahmenbedingungen, Bauqualität und die Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten ein.
Bayerische Architektenkammer vertritt rund 26.000 Mitglieder
Die Bayerische Architektenkammer vertritt auf gesetzlicher Grundlage die berufspolitischen Interessen von rund 26.000 Architektinnen und Architekten, Innenarchitektinnen und Innenarchitekten, Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten sowie Stadtplanerinnen und Stadtplanern in Bayern. Zu ihren Aufgaben gehören die Sicherung der Qualität der beruflichen Leistungen, die Förderung der Baukultur sowie der Verbraucherschutz.
Die XIV. Vertreterversammlung setzt sich aus 125 Mitgliedern zusammen, die im Frühjahr 2026 für die neue fünfjährige Legislaturperiode gewählt wurden. Mit der Konstituierung des neuen Vorstands sind die personellen Weichen für die zukünftige Arbeit der Bayerischen Architektenkammer gestellt. Für die Bauwirtschaft bleibt die Kammer damit ein wichtiger Ansprechpartner bei fachlichen, berufspolitischen und baurelevanten Fragestellungen.









