Verbände
BVBS wählt neuen Vorstand und entwickelt Verbandsstrategie weiter
Die Mitgliederversammlung des BVBS Bundesverband Software und Digitalisierung im Bauwesen e. V. am 11. Juni 2026 in Berlin markiert einen zentralen Moment für die Weiterentwicklung der digitalen Bauwirtschaft. Neben der turnusmäßigen Wahl des Vorstands standen vor allem die strategische Ausrichtung des Verbandes sowie der fachliche Austausch zwischen Softwareunternehmen, Bauwirtschaft sowie Politik und Verwaltung im Fokus.
Die Jahresveranstaltung verdeutlichte erneut, welche Rolle der BVBS als Plattform für digitale Standards, praxisnahe Lösungen und branchenübergreifende Zusammenarbeit im Bauwesen einnimmt.
Neuer Vorstand im BVBS Bundesverband Software und Digitalisierung im Bauwesen e. V.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde der Vorstand des BVBS Bundesverband Software und Digitalisierung im Bauwesen e. V. neu gewählt und in Teilen bestätigt. Mit der Wahl von Martin Schuff (Bechmann GmbH) und Björn Wolff (Hottgenroth Software AG) erhält das Gremium zusätzliche fachliche Impulse aus der Software- und Digitalisierungspraxis der Bauwirtschaft.

digitalBau 2026: BVBS schafft Orientierung bei Software und Digitalisierung im Bauwesen
Die digitalBau 2026 zeigt, wie Software und Digitalisierung im Bauwesen Prozesse verändern. Der BVBS ordnet Trends ein und liefert praxisnahe Vorträge.
Gleichzeitig wurden bewährte Mitglieder im Vorstand bestätigt, darunter Dietmar Bernert (Infrakit Group Oy), Jörg Butt (G&W Software AG), Hagen Lotz (Vertriebs.Management Hagen Lotz), Ralf Mosler (Autodesk GmbH) sowie Johannes Reischböck (IMbudget GmbH). Die Zusammensetzung verbindet damit Kontinuität und neue Perspektiven innerhalb der Verbandsarbeit.
Besonders hervorzuheben ist die Wahl von Dietmar Bernert zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden, die die bestehende Führungsstruktur weiter stabilisiert und die kontinuierliche Arbeit an digitalen Themen im Bauwesen unterstützt.
Kontinuität und neue Impulse in der Verbandsarbeit
Mit dem neuen Vorstand setzt der BVBS auf eine Kombination aus langjähriger Branchenerfahrung und neuen Impulsen aus der Softwareentwicklung. Die neu gewählten Vorstandsmitglieder bringen tiefgehende Expertise aus der digitalen Transformation von Planungs-, Bau- und Betriebsprozessen mit und stärken damit den Fokus auf praxisnahe Anwendungen.
Der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Joaquín Díaz betonte im Rahmen der Veranstaltung den Anspruch, die digitale Transformation im Bauwesen konsequent weiter voranzutreiben. Im Mittelpunkt stehe dabei insbesondere der konkrete Nutzen für Mitgliedsunternehmen, die sich in einem zunehmend digitalisierten Marktumfeld behaupten müssen. Der BVBS versteht sich dabei als Plattform, auf der gemeinsame Herausforderungen effizienter gelöst werden können als im Alleingang.
Strategische Weiterentwicklung der „BVBS-Zukunftsperspektive 2035“
Ein weiterer Schwerpunkt der Jahresveranstaltung war der Strategieworkshop zur Weiterentwicklung der „BVBS-Zukunftsperspektive 2035“. Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Mitgliedsunternehmen arbeiteten gemeinsam an der zukünftigen Ausrichtung des Verbandes.
Im Zentrum standen dabei grundlegende Fragen zu Zielen, Werten und Handlungsfeldern des Verbandes in den kommenden Jahren. Die erarbeiteten Ergebnisse sollen in ein strategisches Gesamtbild einfließen, das die Rolle des BVBS als Impulsgeber für digitale Prozesse im Bauwesen weiter schärft und zeitnah veröffentlicht wird.
Für die Branche ist dieser Prozess von besonderer Relevanz, da er zeigt, wie stark sich die Bau- und Softwarewirtschaft zunehmend gemeinsam auf langfristige digitale Standards ausrichtet.
Politischer Austausch als Brücke zwischen Bauwirtschaft und Regulierung
Bereits am 10. Juni 2026 bot der politische Abend des BVBS im Berliner Zollpackhof einen zusätzlichen Rahmen für den direkten Dialog zwischen Bauwirtschaft und Politik. Vertreterinnen und Vertreter aus Mitgliedsunternehmen trafen dort auf Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung.
Unter den Gästen befand sich auch Michael Kießling, Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU/CSU), der den Abend mit einem Grußwort begleitete. Die Gespräche konzentrierten sich auf aktuelle Herausforderungen der Bauwirtschaft, insbesondere im Kontext digitaler Planungs-, Bau- und Betriebsprozesse.
Der politische Austausch unterstreicht die Bedeutung des BVBS als Schnittstelle zwischen technologischer Entwicklung und regulatorischem Umfeld. Gerade im Kontext der digitalen Transformation im Bauwesen gewinnt dieser Dialog zunehmend an strategischer Relevanz.
Einordnung für die Bauwirtschaft und digitale Fachmedien
Die Entwicklungen rund um den BVBS zeigen deutlich, wie stark sich die Branche in Richtung integrierter digitaler Prozesse bewegt. Für Bauunternehmen, Projektentwickler und Planungsbüros gewinnt die Zusammenarbeit mit Softwareanbietern und Verbänden wie dem BVBS weiter an Bedeutung.
Für Fachmedien wie buildingnet.de und das Baugewerbe Magazin ergibt sich daraus ein wachsendes Themenfeld rund um Digitalisierung, Standardisierung und strategische Branchenentwicklung. Der BVBS positioniert sich dabei zunehmend als zentrale Informations- und Austauschplattform für digitale Innovationen im Bauwesen.










