Arbeitssicherheit
hTRIUS bringt das BionicBack Exoskelett in die Solar- und Photovoltaikbranche
Die Energiewende wird auf Baustellen, Dächern, Freiflächen und in technischen Anlagen umgesetzt. Mit jeder neu installierten Photovoltaikanlage wächst nicht nur die Bedeutung moderner Energietechnik, sondern auch die körperliche Belastung der Fachkräfte, die diese Projekte realisieren. Wiederkehrende Hebe- und Beugebewegungen, Arbeiten in vorgebeugter Haltung sowie das Handling schwerer Komponenten gehören zum Arbeitsalltag in der Solar- und Photovoltaikbranche und stellen hohe Anforderungen an Ergonomie und Arbeitsschutz.
Vor diesem Hintergrund gewinnen technische Assistenzsysteme zunehmend an Bedeutung. Mit dem BionicBack Exoskelett bietet hTRIUS eine Lösung zur Rückenentlastung, die speziell auf körperlich belastende Tätigkeiten ausgelegt ist und sich ohne aufwendige Anpassungen in bestehende Arbeitsprozesse integrieren lässt.
Körperliche Belastungen gehören zum Montagealltag
Ob bei der Installation von Solarmodulen, der Montage von Unterkonstruktionen, der Verlegung von Kabeln oder beim Einbau von Wechselrichtern – viele Arbeitsschritte in der Photovoltaik erfordern wiederholtes Bücken, Heben und Arbeiten in ungünstigen Körperhaltungen. Hinzu kommen Tätigkeiten in Lagern, bei der Materialbereitstellung oder während von Service- und Wartungseinsätzen, bei denen ergonomische Belastungen ebenfalls eine zentrale Rolle spielen.
Gerade diese dauerhaft wiederkehrenden Bewegungsabläufe können den Rücken erheblich beanspruchen. Unternehmen stehen deshalb zunehmend vor der Aufgabe, Arbeitsplätze nicht nur sicher, sondern auch ergonomisch zu gestalten, um Beschäftigte langfristig zu entlasten und körperlichen Verschleiß möglichst zu reduzieren.
Das BionicBack Exoskelett unterstützt natürliche Bewegungsabläufe
Das passive BionicBack Exoskelett wurde entwickelt, um Beschäftigte bei häufigen Hebe- und Beugebewegungen sowie bei längeren Arbeiten in vorgebeugter Haltung zu unterstützen. Dabei erfolgt die Unterstützung ohne elektrische Energieversorgung. Das System begleitet die natürlichen Bewegungsabläufe des Körpers und zielt darauf ab, Belastungen im Bereich des Rückens während körperlich anspruchsvoller Tätigkeiten zu reduzieren.
Da das Exoskelett leicht aufgebaut ist und individuell angepasst werden kann, eignet es sich für unterschiedliche Arbeitsbereiche innerhalb der Energie- und Gebäudetechnik. Die Bewegungsfreiheit bleibt dabei erhalten, sodass typische Montagearbeiten weiterhin flexibel ausgeführt werden können.
Ergonomie entwickelt sich zum Erfolgsfaktor der Energiewende
Mit dem kontinuierlichen Ausbau erneuerbarer Energien steigt gleichzeitig der Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Unternehmen der Solar- und Photovoltaikbranche stehen vor der Herausforderung, steigende Projektzahlen mit begrenzten personellen Ressourcen umzusetzen. Neben einer hohen technischen Qualität rücken deshalb Themen wie Arbeitsschutz, Gesundheitsprävention und Mitarbeiterbindung zunehmend in den Fokus.
Ergonomische Unterstützungssysteme können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Eine gezielte Rückenentlastung hilft, körperlich belastende Tätigkeiten angenehmer zu gestalten und ergonomische Maßnahmen unmittelbar in den Arbeitsalltag zu integrieren. Für Betriebe bedeutet dies einen praxisorientierten Ansatz, Prävention bereits während der täglichen Arbeit umzusetzen.
Großes Interesse an ergonomischen Lösungen auf Fachmessen
Dass ergonomische Assistenzsysteme in der Branche zunehmend an Bedeutung gewinnen, zeigte sich auch auf der Fachmesse The smarter E Europe. Dort informierten sich zahlreiche Fachbesucher aus den Bereichen Photovoltaik, Solartechnik, Elektrotechnik und Energietechnik über Möglichkeiten, körperliche Belastungen bei Montage- und Servicearbeiten zu reduzieren.
Das Interesse verdeutlicht einen Wandel innerhalb der Branche. Während früher vor allem technische Innovationen im Mittelpunkt standen, rücken heute verstärkt Lösungen in den Fokus, die den Menschen auf der Baustelle unterstützen und gleichzeitig moderne Anforderungen an Arbeitsschutz und Ergonomie erfüllen.
BionicBack FP READY für Arbeiten mit Absturzsicherung
Für Tätigkeiten auf Dächern und in Bereichen mit Absturzgefahr erweitert hTRIUS das Einsatzspektrum des Systems mit der Variante BionicBack FP READY. Diese Ausführung ist für Arbeitsbereiche vorgesehen, in denen zusätzlich eine persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz erforderlich ist.
Die vorgeschriebene Absturzsicherung bleibt dabei unverändert Bestandteil des Sicherheitskonzepts und kann mit dem Exoskelett kombiniert werden. Dadurch lassen sich ergonomische Unterstützung und persönliche Schutzausrüstung im Arbeitsalltag miteinander verbinden, ohne bestehende Sicherheitsanforderungen zu ersetzen.
Flexible Einsatzmöglichkeiten im gesamten Projektablauf
Das BionicBack Exoskelett kommt überall dort zum Einsatz, wo regelmäßig körperlich belastende Bewegungen ausgeführt werden. Typische Anwendungsfelder finden sich bei der Montage von Photovoltaiksystemen, während der Vorbereitung und Positionierung von Bauteilen, bei Arbeiten an Montageschienen und Unterkonstruktionen sowie bei der Kabelverlegung und technischen Installation. Auch in der Lagerlogistik, bei der Kommissionierung, der Materialbereitstellung sowie bei Wartungs- und Serviceeinsätzen kann das System zur Rückenentlastung beitragen.
Prävention wird zum Bestandteil moderner Baustellenorganisation
Die Anforderungen an Unternehmen verändern sich im Zuge der Energiewende kontinuierlich. Neben Effizienz, Qualität und Termintreue gewinnen nachhaltige Arbeitsbedingungen zunehmend an Bedeutung. Ergonomische Assistenzsysteme wie das BionicBack Exoskelett von hTRIUS verdeutlichen, dass Arbeitsschutz und Produktivität nicht als Gegensätze betrachtet werden müssen. Vielmehr können technische Lösungen dazu beitragen, körperliche Belastungen frühzeitig zu reduzieren und Beschäftigte bei anspruchsvollen Tätigkeiten dauerhaft zu unterstützen.
Für Bauunternehmen, Fachbetriebe und Dienstleister der Energiebranche entwickelt sich die Verbindung aus Ergonomie, Gesundheitsprävention und effizienter Arbeitsorganisation damit zu einem wichtigen Baustein für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende.









