zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Orientierung für eine Branche im Wandel

Kai Ingmar Link,

M3E und Nanno Janssen veröffentlichen Leitfaden für Verlader und Transportauftraggeber

Die Elektromobilität hat die Logistikbranche längst erreicht – und sie verändert die Regeln des Wettbewerbs. Verlader, Transportauftraggeber und Unternehmen in der Baulogistik stehen vor der Herausforderung, steigende Kosten für Kraftstoffe und Maut mit den Chancen alternativer Antriebe in Einklang zu bringen.

Der Blick auf Gebäude und Fahrzeuge von Nanno Janssen. © Nanno Janssen

Vor diesem Hintergrund hat das Berliner Beratungsunternehmen M3E gemeinsam mit dem ostfriesischen Spediteur Nanno Janssen einen praxisnahen Leitfaden veröffentlicht.

Das Whitepaper mit dem Titel „Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil: Elektromobilität für Verlader und Transportauftraggeber“ ist kostenlos verfügbar und richtet sich gezielt an strategische Entscheider sowie operative Verantwortliche. Im Fokus stehen praxisrelevante Szenarien für Transporter und E-Lkw, der Aufbau von Ladeinfrastruktur und die Auswirkungen regulatorischer Vorgaben wie des EU-ETS 2.

Elektromobilität als alternativlose Option

Dr. Christian Milan, Gründer und Geschäftsführer der M3E GmbH, bringt die Notwendigkeit auf den Punkt: „Für Verlader führt an der Elektromobilität kein Weg mehr vorbei. Angesichts dynamischer Marktentwicklungen und hochgradiger politischer Volatilität müssen die Verantwortlichen heute den Spagat zwischen flexiblen Strukturen und langfristigen strategischen Entscheidungen meistern. Wachsender regulatorischer Druck sowie kontinuierlich steigende Kraftstoffpreise und Mautkosten verteuern den Transport mit herkömmlichen Diesel-Lkw und positionieren E-Trucks zunehmend als wirtschaftliche und mit Blick auf die Zukunft als alternativlose Option.“

Anzeige

Damit wird deutlich, dass Elektromobilität längst nicht mehr nur ein Nischenthema ist. Sie entwickelt sich zur zentralen Stellschraube, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Neue Perspektiven für die Transportpraxis

Das Whitepaper zeigt nicht nur theoretische Szenarien, sondern vermittelt auch konkrete Handlungsoptionen. Besonders eindrucksvoll ist das Best-Practice-Beispiel der Spedition Nanno Janssen, die mit ihrer E-Flotte bereits den Schritt in den internationalen Fernverkehr gewagt hat.

Dr. Christian Milan und Nanno Janssen (v.l.n.r.). © M3E

„Wir nutzen unsere wachsende E-Flotte auch im regulären Fernverkehr. Mit einem Mix aus eigenem Depotladen und der Nutzung öffentlicher Ladeinfrastruktur auf unseren gut geplanten Routen ist das kein Problem mehr. Dabei werden die gesetzlichen Ruhepausen zum Laden genutzt, wodurch sich kaum Zeitverluste im Vergleich zum Diesel ergeben. So haben unsere E-Lkw bereits Touren nicht nur in die Benelux-Länder, nach Dänemark und Schweden absolviert, sondern auch ohne Probleme in die Schweiz, nach Österreich, Italien, Frankreich, Spanien und Großbritannien. Die Fahrten sind dabei nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch stressfreier für unsere Fahrer, die vom Komfortgewinn der E-Lkw stark profitieren und nicht mehr wechseln wollen“, erklärt Nanno Janssen, Chief Strategy Officer des Unternehmens.

Sein Beispiel zeigt, dass Elektromobilität längst die Grenzen des Nah- und Regionalverkehrs hinter sich gelassen hat und auch im europäischen Fernverkehr Realität ist.

Unterstützung für Hersteller, Großhändler und Baulogistik

Der Leitfaden richtet sich nicht nur an Speditionen, sondern auch an Hersteller, Großhändler und Depotbetreiber – mit und ohne eigene Flotten. M3E liefert mit Marktanalysen, Fördermitteldaten und praxisnahen Kalkulationen das notwendige Wissen, um Investitionsentscheidungen zukunftssicher zu treffen. Für die Baulogistik eröffnet sich dadurch die Möglichkeit, Transporter und Nutzfahrzeuge nachhaltiger einzusetzen und gleichzeitig Wettbewerbsvorteile zu sichern.

M3E positioniert sich damit als zentraler Partner der Branche. Das Unternehmen unterstützt neben der Flottenelektrifizierung auch beim Aufbau von Ladeinfrastruktur, bei der Beantragung von Fördermitteln und mit digitalen Tools wie dem „M3E Bedarfscheck Ladeinfrastruktur“. Ziel ist es, die Elektromobilität nicht nur als ökologische Notwendigkeit, sondern auch als wirtschaftliche Chance zu verankern.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren