Bagger in der Donau
Liebherr-Raupenbagger R 938 für Hochwasserschutz
An der Donau in Ulm findet derzeit ein bemerkenswerter Einsatz von Baumaschinen statt. Zwei Liebherr-Raupenbagger R 938 arbeiten im Flussbett, um rund 80.000 Tonnen Kies zu bewegen. Diese Maßnahme dient dem Hochwasserschutz der Ulmer Innenstadt und ist Teil eines Kreislaufwirtschaftsprojekts.
Die Nagel Baumaschinen Ulm GmbH stellte die speziell umgerüsteten Bagger für das ausführende Bauunternehmen HEIM Holding GmbH & Co. KG bereit. Der Einsatz im fließenden Gewässer stellt besondere Anforderungen an Maschinen und Bediener. Leistungsfähigkeit der Liebherr R 938 Raupenbagger Die eingesetzten R 938 gehören zur Generation 8 der Liebherr-Raupenbagger, die 2019 eingeführt wurde. Mit einem Einsatzgewicht von 22 bis 45 Tonnen zeichnen sich diese Maschinen durch folgende Merkmale aus:
- Modernes Design und modulare Architektur
- Hohe Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit
- Effizienter 4-Zylinder-Reihenmotor der Stufe V
- Optimierte Ergonomie und verbesserter Bedienkomfort
- Erhöhte Sicherheitsstandards
Herausforderungen beim Einsatz in der Donau
Die Arbeit im Fluss stellt die Bagger und ihre Führer vor besondere Herausforderungen:
- Erhöhter Leistungsbedarf durch den Wasserwiderstand
- Temperaturunterschiede zwischen Hydraulik und Flusswasser
- Eingeschränkte Sicht auf das abzutragende Material
- Notwendigkeit, ein Fundament unter Wasser zu errichten
"Die Liebherr-Raupenbagger sind es gewohnt in teilweise unwegsamem Gelände ihre volle Leistungsstärke auszuspielen. Dennoch stellt der Einsatz im Fluss eine spezielle Herausforderung für die beiden Maschinenführer der R 938 dar", heißt es von Seiten des Unternehmens.
Der Einsatz der Liebherr-Raupenbagger R 938 an der Donau demonstriert die Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit moderner Baumaschinen bei anspruchsvollen Wasserbauprojekten. Gleichzeitig unterstreicht er die Bedeutung präventiver Maßnahmen für den Hochwasserschutz in urbanen Gebieten.












