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Artikel und Hintergründe zum Thema

Kulturzentrum Marschall 66 in Marl

Kai Ingmar Link,

Energetische Innendämmung mit Foamglas T3+ im Mauerwerksbau

Mit dem Projekt Marschall 66 in Marl erhält ein ehemaliges Schulgebäude aus der Nachkriegsmoderne neues Leben. Unter dem Leitgedanken „Dritter Ort“ entsteht ein multifunktionales Zentrum für Bildung, Kultur und Begegnung.

Marschall 66 wird künftig als „Dritter Ort“ vielfältige kulturelle und bildungspolitische Angebote vereinen. © Feja + Kemper Architekten

Das seit 2002 leerstehende Gebäude wird energetisch instand gesetzt – dabei kam die Innendämmung mit Foamglas T3+ zum Einsatz. Die Wahl fiel auf den diffusionsdichten, nichtbrennbaren Dämmstoff, da die Außenfassade aus Gründen des Denkmalschutzes unangetastet bleiben musste. So vereinen sich Baustoffe, Denkmalschutz und Energieeffizienz in einem nachhaltigen Sanierungskonzept.

Substanzgerecht sanieren: Foamglas T3+ im Einsatz

Ein ehemaliges Schulgebäude in Marl (NRW) wird im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts ISEK 2030+ zu einem multifunktionalen Kultur- und Bildungszentrum umgebaut. © Susan Feind

Die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden stellt hohe Anforderungen an Mauerwerksbau und Dämmung. Foamglas T3+ überzeugte durch bauphysikalische Sicherheit, mechanische Belastbarkeit und einfache Verarbeitung.

Das seit 2002 leerstehende Nachkriegsmoderne-Gebäude zeichnet sich durch klare Linien sowie funktionale Architektur aus und erhält durch die Sanierung neues Leben. © Susan Feind

Insgesamt wurden 700 m² Wandflächen mit 80 mm starken Platten ausgestattet, weitere 430 m² in Fensterlaibungen und Unterzügen mit 40 mm Platten. Dank seiner diffusionsdichten Struktur schützt der Schaumglas-Dämmstoff das Mauerwerk zuverlässig vor Feuchtigkeit und Tauwasserbildung.

Mechanische Stabilität und Maßhaltigkeit

Der nichtbrennbare, diffusionsdichte Innendämmstoff Foamglas T3+ ermöglicht eine energetische Sanierung von innen unter Wahrung des Denkmalschutzes. © Foamglas

Foamglas T3+ zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit (≥500 kPa) und Formstabilität aus. Das Material bleibt temperatur- und feuchtebeständig, was präzise Verarbeitung selbst auf unebenen Bestandsflächen erlaubt. Die Plattengröße von 60 × 45 cm ermöglicht zudem einen schnellen Baufortschritt bei hoher Ausführungsqualität.

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Dank seiner hermetisch verschlossenen Glaszellen verhindert Foamglas T3+ zuverlässig Feuchteeindringungen und schützt so das Mauerwerk vor Tauwasser. © Foamglas

Brandschutz und öffentliche Sicherheit

Für ein kulturell genutztes Gebäude wie Marschall 66 sind Brandschutz und Personensicherheit entscheidend. Foamglas T3+ ist nichtbrennbar, entspricht der Baustoffklasse A1 nach DIN EN 13501-1 und verhindert die Ausbreitung von Feuer, Rauch und toxischen Gasen über die Dämmschicht. So wird der öffentliche Raum zuverlässig geschützt.

Einfache Handhabung bei dauerhafter Wirkung

Mit einer Druckfestigkeit von mindestens 500 Kilopascal widersteht Foamglas T3+ mechanischen Belastungen und bleibt auch in verwinkelten Bereichen maßhaltig. © Foamglas

Die Montage von Foamglas T3+ erfolgte direkt auf dem bestehenden Mauerwerk. Eine zusätzliche Dampfbremse oder kapillaraktive Schicht war nicht erforderlich.

Foamglas T3+ erreicht bereits mit einer dünnen Schichtstärke von 80 Millimetern eine hohe energetische Wirkung, ohne den Innenraum unnötig einzuengen. © Foamglas

Schadstoffbelastete Bereiche wurden zuvor vorbehandelt, danach konnten die Platten direkt verklebt oder mit Gipsputz überzogen werden. Das Material unterstützt die planerische Vereinfachung und hohe Ausführungsqualität.

Nachhaltigkeit und Werterhalt

In den Fensterlaibungen und Unterzügen kam eine 40 Millimeter starke Ausführung zum Einsatz – für eine durchgängige Dämmwirkung bis in baulich anspruchsvolle Detailzonen. © Foamglas

Foamglas T3+ besteht aus recyceltem Glas kombiniert mit neuem Rohstoff, ist anorganisch, unverrottbar und chemisch beständig. Damit sichert der Dämmstoff die Bausubstanz langfristig, reduziert Wärmeverluste und unterstützt die Nachhaltigkeitsziele der Stadtentwicklung ISEK 2030+.

Foamglas T3+ als zukunftssichere Lösung

Die Foamglas Platten wurden direkt auf das Mauerwerk aufgebracht und anschließend mit Gipskarton oder Putz weiterverarbeitet. © Foamglas

Das Projekt Marschall 66 zeigt, wie Dämmung, Mauerwerksbau und Denkmalschutz erfolgreich vereint werden können. Foamglas T3+ ermöglicht eine energetisch wirksame, brandsichere und dauerhaft haltbare Innendämmung. Der Schaumglas-Dämmstoff trägt dazu bei, dass das Gebäude auch für zukünftige Generationen als kultureller Treffpunkt erhalten bleibt.

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