Standorterweiterung
Dehoust - Aufbruch in neue Dimensionen
Der Standort Nienburg von Dehoust, einer der ältesten Produktions- stätten des Unternehmens, erfährt eine bedeutende Umstrukturierung.
Mit der neuesten Erweiterung erreicht der Standort neue Dimensionen in der Produktion hochwertiger Stahlbehälter. Erstmals ist es Dehoust möglich, Tanks mit einem Volumen von bis zu 200 Kubikmetern anzufertigen.
Vor über 60 Jahren begann Dehoust in Nienburg mit der Produktion von Heizöltanks. Der Standort steht seit 1961 für Innovation und Qualität im Behälterbau. Im Jahr 2001 erweiterte ein Hallenneubau den Standort, wodurch die Bearbeitung großer und schwerer Behälter, insbesondere in der Endmontage, möglich wurde.
"Zunächst galt es, die Arbeitsprozesse neu zu strukturieren", erklärt Dehoust-CEO Andreas Bichler. Der technische Fortschritt und veränderte Produktanforderungen erforderten Anpassungen in den Arbeitsabläufen. Durch die Zusammenarbeit zwischen Werksleitung und Mitarbeitern konnte die Effizienz des Standorts gesteigert und die Mitarbeitenden entlastet werden. Investitionen in die Schweißtechnik führten zu hochmodernen Anlagen für die Stahlbehälterproduktion, und bestehende DIBt-Zulassungen konnten erweitert werden.
Die Optimierungen umfassten auch die Anpassung der Fertigungseinrichtungen an größere Durchmesser und Volumina. "Wir konnten bisher Behälter nur mit einem Maximalvolumen von 150 Kubikmetern anfertigen. Die Energiewende und der Ausbau von Nah- und Fernwärmenetzen erfordern jedoch größere Tanks und Speicher", erklärt Bichler. Das neue Produktionslayout bietet die nötigen Platzverhältnisse, um Behälter mit einem Durchmesser von bis zu 4 Metern zu produzieren. So konnte das Produktprogramm strategisch erweitert werden, sodass Tanks und Speicher mit einem Volumen von bis zu 200 Kubikmetern hergestellt werden können.
Die Veränderungen haben für Dehoust einen großen Stellenwert. "Zum einen zeigen sie, dass wir in kürzester Zeit dazu in der Lage sind, auf Veränderungen im Markt einzugehen und diese mitzutragen. Zum anderen sind wir stolz auf die neuen Möglichkeiten der Dimensionierung unserer bewährten Stahlbehälter", resümiert Bichler den Umbau. In den kommenden Monaten sind zusätzliche Erweiterungen geplant, um die Produktion von Tanks und Speichern mit einem Volumen von mindestens 250 Kubikmetern zu ermöglichen. "Wir denken da wortwörtlich groß. Alles, was wir werksfertig produzieren und im Straßenverkehr transportieren können, ist perspektivisch möglich", ergänzt Bichler abschließend.
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 07-08_2024.












