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Artikel und Hintergründe zum Thema

Vereinsheim saniert

Kai Ingmar Link,

Dämmung von Xella hilft Vereinen

Mit dem Multipor Innendämmsystem von Xella wurden in den vergangenen 25 Jahren zahlreiche öffentliche Gebäude, darunter Schulen, Kindergärten und Baudenkmäler, erfolgreich energetisch saniert. „Der Einsatz des Systems reduziert nicht nur den Heizwärmebedarf und damit den CO2-Ausstoß. Das Material sorgt auch für ein wohngesundes Raumklima, da es durch seine diffusionsoffene Eigenschaft überschüssige Luftfeuchtigkeit aufnimmt und bei sinkender Luftfeuchtigkeit wieder abgibt“, erklärt Stefan Paul, Vertriebsleiter von Multipor.

Unmittelbar vor Anbringung an die Wandflächen wird auf die Multipor Mineraldämmplatten einfach der auf das System abgestimmten Multipor Leichtmörtel aufgetragen. © Xella

Diese Eigenschaften machen das System ideal für die sportliche Nutzung des Vereinsheims des TV Jahn Dörnten im Harz, Landkreis Goslar. Der Verein gewann den Multipor DÄMMRIGHT Wettbewerb, bei dem gemeinnützige Vereine eine Multipor Innendämmung für ihr Vereinsheim gewinnen konnten. Mitte April fand die Sanierung statt. „Das Haus ist fast 20 Jahre alt. Hier lohnt sich eine Innendämmung, so dass der Verein seine Heizkosten mit Sicherheit deutlich senken wird“, erklärt der Dämmexperte. Stefan Paul weist darauf hin, dass durch schlecht gedämmte Außenwände rund ein Drittel der Heizenergie verloren geht. „Viele Vereinsheime in Deutschland sind daher wahre Energieverschwender“, so Paul. „Angesichts der aktuellen Energiekostenexplosion wird so manches Vereinskonto durch Heizkostennachzahlungen belastet.“

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Das Vereinsheim des TV Jahn Dörnten ist ein eingeschossiges Gebäude mit einer zentralen Hallenfläche von zwölf auf zwölf Metern. Es wird für Tanzsport, Gymnastik, Darts, Feste und Dorfversammlungen genutzt. Der Baukörper ist 21 Meter lang, knapp vier Meter hoch und 12,80 Meter breit und verfügt über eine kleine Küche, Duschen, Toiletten und Umkleideräume.

Das handliche Format und geringe Gewicht der Dämmplatten erfordern kaum Kraftaufwand. © Xella

Wir werden hier rund 65 Quadratmeter Multipor Mineraldämmplatten an den Außenwänden anbringen. Drei bis vier Arbeitstage mit drei Handwerkern sind dafür eingeplant“, erklärt Multipor-Vorführmeister Peter Bohlmann.

Die Handwerker können die Dämmplatten einfach zuschneiden und montieren. Das handliche Format und das geringe Gewicht der Platten erfordern wenig Kraftaufwand. Passstücke und Aussparungen für Rohrdurchführungen werden vor der Montage auf einem Schneidetisch zugeschnitten. Das Material lässt sich schnell, einfach und nahezu staubfrei verarbeiten. Vor dem Anbringen an die Wandflächen werden die Dämmplatten mit Multipor Leichtmörtel versehen. Diesen Vorgang nennt man „Einkämmen“.

Passstücke und Aussparungen an Rohrdurchführungen werden vor der Montage auf einem Schneidetisch zugeschnitten. © Xella

„Wichtig ist die vollflächige Verklebung und die Entkopplung zu angrenzenden Bauteilen mit korrekten Sägeschnitten oder Hanffilz-Dämmstreifen. Wer sich mit dem richtigen Kämmen und Einschwimmen der Platten auskennt, kann kaum etwas falsch machen“, erklärt Bohlmann. Nach der Wandmontage sind kleine Nacharbeiten wie Schleifen möglich. Die Wahl der Innendämmung war ideal, da eine Außendämmung wegen der Schieferdeckung des Daches und des Dachüberstandes nicht möglich war. „Durch die Innendämmung wird die äußere Gebäudehülle weder optisch noch strukturell verändert“, so der Experte.

Sachgerechte Innendämmung mit den Multipor-Platten gelingt optisch fast spurenlos.

 ARI ISO, ein Familienunternehmen aus dem Raum Stuttgart mit 20 Jahren Erfahrung im Innenausbau und an der Fassade, übernimmt die Arbeiten. „Schneiden, kleben, armieren und verputzen“, fasst Hazir Imeri, Geschäftsführer des Unternehmens, die Aufgaben zusammen. „Wir arbeiten seit 15 Jahren mit dem Material, weil es einfach zu verarbeiten ist und gute Ergebnisse bringt.“ Er verweist auf das Karlsruher Wildparkstadion, wo seine Firma 7.500 Quadratmeter Platten verbaut hat.

Die Multipor-Platten können an der Wand leicht ausgerichtet werden. © Xella

Im Vereinsheim des TV Jahn Dörnten kommt Multipor Dämmstoff in einer Stärke von 60 Millimetern zum Einsatz. Der Flächenverlust wird weniger als einen Quadratmeter betragen. Nachdem die Armierung aufgebracht und getrocknet ist, wird der Oberputz aufgetragen und strukturiert. Den abschließenden weißen Anstrich übernehmen die Vereinsmitglieder selbst. Mit dem eingesparten Heizkostenbudget will der Verein ein Balkonkraftwerk mit Solarzellen installieren. „Und zur Unterstützung unserer Jugendarbeit können wir jeden Euro gut gebrauchen“, beschreibt Johannes Marks, zweiter Vorsitzender des TV Jahn Dörnten, die nachhaltige Wirkung der Innendämmung im Harz.

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