Fachkundelehrgang
BQF-Fachkundezertifikat für über 60 Planer und Verarbeiter
Am 18. Januar 2024 veranstaltete die Bundesqualitätsgemeinschaft Flüssigböden e. V. (BQF) zum wiederholten Male einen Fachkundelehrgang.
Bis auf den letzten Platz sei der Multifunktionsraum des Bochumer Tiefbauamtes besetzt gewesen, als BQF-Geschäftsführer Sebastian Geruschka die gut 60 Teilnehmer begrüßte, teilt das BQF mit. Planer, Hersteller und Verarbeiter sind die Zielgruppe für diesen Lehrgang, den die BQF in regelmäßigen Abständen in diesem Format anbietet. Ein Großteil der Teilnehmer verfolgt das Ziel, am Ende der Veranstaltung an einem schriftlichen Test teilzunehmen und so das BQF-Fachkundezertifikat zu erwerben. Das Zertifitkat ist seinereits eine Voraussetzung zur Erlangung des BQF-Qualitätszeichens „Qualitätsgesicherter Flüssigboden (QF)“, das für die Praxis einen transparenten und zielgerichteten Qualitätsstandard für den bisher noch nicht genormten Baustoff Flüssigboden schaffen soll. Seit dem Jahr 2010 hat sich die BQF das Ziel gesetzt, Richtlinien für diese Qualitätssicherung zu definieren und deren Umsetzung in der Praxis sicherzustellen.
Neben interessanten Vorträgen erfahrener Experten unter anderem über technische und wirtschaftliche Vorteile des Einsatzes von Flüssigboden erhielten die Zuhörer umfassende Informationen zu zahlreichen rechtlichen Bestimmungen, insbesondere abfallrechtlicher Regelungen. Im Rahmen einer praktischen Vorführung demonstrierten die Experten auch verschiedene Flüssigbodenwürfel. „Viele Anwender haben mittlerweile die zahlreichen Vorteile der Flüssigbodenbauweise vor allem in punkto Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit erkannt“, betont BQF-Geschäftsführer Sebastian Geruschka. „Deshalb beobachten wir ein zunehmendes Interesse an unserem Qualitätszeichen.“ Ein nächster Fachkundelehrgang der BQF ist geplant.








