Jubiläum

Max Kandler,

40 Jahre HS-Schoch Erdbaugeräte-Service

40 Jahre sind in der Bau- und Zulieferbranche mehr als nur ein Jubiläum. Sie stehen für Beständigkeit, Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit, sich in einem anspruchsvollen Marktumfeld dauerhaft zu behaupten. Die Geschichte der HS-Schoch Erdbaugeräte-Service zeigt eindrucksvoll, wie aus einem regionalen Fachbetrieb eine Unternehmensgruppe entstehen kann, die heute weit über ihre ursprünglichen Geschäftsfelder hinaus bekannt ist.

Erster Firmensitz in der Anton-Grimmer-Straße 5 in 73466 Lauchheim © HS-Schoch

Mit der Gründung der HS-Schoch Erdbaugeräte-Service im Juli 1986 legte Hermann Schoch in Lauchheim den Grundstein für eine Entwicklung, die bis heute von technischem Know-how, unternehmerischer Weitsicht und konsequenter Weiterentwicklung geprägt ist. Der erste Standort in der Anton-Grimmer-Straße entstand auf einem von der Stadt bereitgestellten Grundstück. Eine Fertighalle bildete damals die Basis für das Unternehmen. Mit zunehmender Nachfrage folgten weitere Hallenerweiterungen, Büroflächen und zusätzliche Kapazitäten.

Hermann Schoch erkannte früh die Anforderungen der Branche

Bereits vor der Unternehmensgründung verfügte Hermann Schoch über umfangreiche Erfahrungen im Umfeld von Baumaschinen und deren Zubehör. Der gelernte Bauschlosser beschäftigte sich früh mit Metallbearbeitung, Reparaturdienstleistungen und der Entwicklung von Anbaugeräten für Baumaschinen. Diese Kenntnisse bildeten die Grundlage für den späteren Unternehmenserfolg.

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Sein unternehmerischer Weg begann bereits Ende der 1970er-Jahre. Nach ersten Erfahrungen in der Selbstständigkeit und leitenden Funktionen im Vertrieb von Baumaschinenzubehör entwickelte er ein tiefes Verständnis für die Anforderungen von Bauunternehmen und Maschinenbetreibern. Die Verbindung aus technischem Fachwissen und Marktkenntnis erwies sich als wichtiger Erfolgsfaktor beim Aufbau der HS-Schoch Erdbaugeräte-Service.

Von Anfang an wurde der Aufbau des Unternehmens von seiner Frau Gerlinde Schoch begleitet. Während sich Hermann Schoch auf Technik, Vertrieb und Kundenbetreuung konzentrierte, verantwortete sie die kaufmännischen und administrativen Aufgaben. Diese klare Aufgabenverteilung schuf die Grundlage für die weitere Entwicklung des Familienunternehmens.

Vom Hersteller von Anbaugeräten zur breit aufgestellten Unternehmensgruppe

Die ersten Geschäftsjahre standen im Zeichen von Produktion, Service und Vertrieb von Baggerlöffeln, Schaufeln und Greifern. Mit steigender Nachfrage und wachsender Marktpräsenz wurden die Geschäftsfelder kontinuierlich erweitert.

Bereits fünf Jahre nach der Gründung folgte mit der HS-Schoch GmbH ein wichtiger Entwicklungsschritt. Gleichzeitig entstand ein weiterer Unternehmensbereich für LKW-Zubehör und Stylingprodukte. Mit dem Bezug eines eigenen Firmengebäudes wurden die Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen. Parallel dazu entstand in Cobbelsdorf in Sachsen-Anhalt ein zusätzlicher Standort mit Schwerpunkt Baumaschinen.

Die kontinuierliche Erweiterung des Leistungsspektrums blieb auch in den folgenden Jahren ein prägendes Merkmal der Unternehmensentwicklung. 1996 wurde die Blechbearbeitung als weiteres Geschäftsfeld integriert. Am Standort Cobbelsdorf begann zudem die Produktion von Palettenstaukästen, die sich erfolgreich am Markt etablieren konnten. Mit dem Einstieg in die Oberflächenbeschichtung im Jahr 2000 wurden zusätzliche Fertigungskompetenzen aufgebaut und die Wertschöpfung innerhalb des Unternehmens weiter ausgebaut.

Investitionen als Grundlage für nachhaltiges Wachstum

Über die Jahre gab es tolle Begegnungen, hier Hermann Schoch mit Bud Spencer © HS-Schoch

Die vergangenen vier Jahrzehnte waren von kontinuierlichen Investitionen in Infrastruktur, Produktion und Organisation geprägt. Neue Hallenflächen, moderne Bürogebäude und zusätzliche Fertigungskapazitäten ermöglichten es, auf steigende Marktanforderungen zu reagieren und neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Parallel dazu entwickelte sich auch die Mitarbeiterstruktur. Aus einem kleinen Team entstand ein Unternehmen mit heute rund 300 Beschäftigten. Diese Entwicklung verdeutlicht die wirtschaftliche Bedeutung, die die HS-Schoch Erdbaugeräte-Service innerhalb ihrer Branche erreicht hat.

Generationenwechsel mit Weitblick gestaltet

Ein wichtiger Erfolgsfaktor vieler mittelständischer Unternehmen ist die frühzeitige Einbindung der nächsten Generation. Auch bei HS-Schoch wurde dieser Schritt konsequent umgesetzt.

Mit dem Eintritt von Marcel Schoch in die Geschäftsführung im Jahr 2007 wurde die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens gemeinsam mit seinem Vater fortgeführt. Gleichzeitig übernahm Tochter Julia Schoch nach ihrer Ausbildung zunehmend Verantwortung innerhalb der Unternehmensgruppe. Heute leitet sie die Personalabteilung und ist als Prokuristin Teil der Unternehmensführung.

Damit setzt die Familie Schoch auf Kontinuität und langfristige Perspektiven – ein Ansatz, der insbesondere im mittelständisch geprägten Bau- und Zuliefersektor als wichtiger Erfolgsfaktor gilt.

Unternehmenskultur als Stabilitätsfaktor

Neben wirtschaftlichem Wachstum und technischer Entwicklung prägt ein weiterer Aspekt die Geschichte des Unternehmens: die enge Verbundenheit vieler Mitarbeitender mit dem Betrieb. Langjährige Betriebszugehörigkeiten und eine familiär geprägte Unternehmenskultur stehen für Verlässlichkeit und Kontinuität.

Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels gewinnt dieser Faktor zunehmend an Bedeutung. Unternehmen, die Wissen langfristig im Betrieb halten und ihren Beschäftigten Entwicklungsperspektiven bieten, schaffen wichtige Voraussetzungen für nachhaltigen Erfolg.

40 Jahre HS-Schoch Erdbaugeräte-Service als Beispiel für mittelständische Erfolgsgeschichte

Das Jubiläum „40 Jahre HS-Schoch Erdbaugeräte-Service“ steht für eine Entwicklung, die von technischem Sachverstand, unternehmerischem Mut und konsequenter Weiterentwicklung geprägt wurde. Aus den Anfängen in einer einzelnen Fertighalle entstand über vier Jahrzehnte hinweg eine leistungsfähige Unternehmensgruppe mit breiter Marktpräsenz.

Die Geschichte von Hermann Schoch zeigt zugleich, welche Bedeutung mittelständische Unternehmerpersönlichkeiten für die Bau- und Zulieferbranche haben. Sie schaffen Arbeitsplätze, entwickeln neue Geschäftsfelder und treiben Innovationen voran. Nach 40 Jahren steht HS-Schoch damit nicht nur für wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch für die nachhaltige Entwicklung eines familiengeführten Unternehmens, das seine Wurzeln im Bauwesen bis heute bewahrt hat.

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