Baumaschinen

Max Kandler,

Zeppelin Rental erweitert Mietflotte

Die Digitalisierung verändert Baustellenprozesse zunehmend von der Planung bis zur Ausführung. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Produktivität, Sicherheit und Transparenz im Baustellenalltag. Vor diesem Hintergrund erweitert Zeppelin Rental sein Mietprogramm um drei Technologien, die aktuelle Entwicklungen im Bauwesen gezielt aufgreifen: den Mobilbagger EW100-2 mit Tiltrotator und MiC-4.0-Vorrüstung, den Raddumper DV125 mit Drehsitzkonzept sowie den Personenbauaufzug GEDA 1500 Z/ZP mit integrierter IoT-Box Premium.

Ab sofort mit MiC-4.0-Vorrüstung zur Miete bei Zeppelin Rental erhältlich: der Mobilbagger EW100-2 von Wacker Neuson © Thomas Abé / Zeppelin Rental

Die Neuzugänge stehen exemplarisch für einen Trend, der die Branche zunehmend prägt: Baumaschinen werden nicht nur leistungsfähiger, sondern entwickeln sich zu intelligent vernetzten Arbeitsgeräten, die Daten liefern, Prozesse optimieren und die Arbeitssicherheit verbessern.

MiC 4.0: Der Mobilbagger EW100-2 verbindet Maschine und Anbaugerät digital

Ein zentraler Baustein der Digitalisierung im Bauwesen ist die Standardisierung von Maschinendaten. Mit der Initiative MiC 4.0 (Machines in Construction) arbeiten Vertreter der Bau- und Baumaschinenbranche gemeinsam an einem herstellerübergreifenden Datenstandard für die Kommunikation zwischen Trägermaschinen und Anbaugeräten. Ziel ist ein einheitliches, ISO-konformes Datenverständnis, das die Kompatibilität verschiedener Systeme verbessert und den Datenaustausch auf Baustellen vereinfacht.

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Mit dem Mobilbagger EW100-2 mit Tiltrotator und MiC-4.0-Vorrüstung nimmt Zeppelin Rental erstmals eine Maschine in sein Mietportfolio auf, die für diese Technologie vorbereitet ist. Damit erhalten Bauunternehmen bereits heute Zugang zu einer Entwicklung, die künftig eine zentrale Rolle bei der Vernetzung von Maschinen und Anbaugeräten spielen dürfte.

Im praktischen Baustelleneinsatz eröffnet dies neue Möglichkeiten. Der Mobilbagger kann neben klassischen Anbaugeräten auch mit einem Tiltrotator und einer Palettengabel eingesetzt werden. Über die MiC-4.0-Schnittstelle werden Informationen zwischen Maschine und Anbaugerät ausgetauscht, wodurch Bediener bei der Auswahl und Konfiguration unterstützt werden. Automatische Einstellungserkennung und zusätzliche Maschineninformationen tragen dazu bei, Arbeitsabläufe effizienter und sicherer zu gestalten.

Gerade auf innerstädtischen Baustellen oder bei Infrastrukturprojekten, bei denen häufig zwischen unterschiedlichen Arbeitsaufgaben gewechselt werden muss, können solche digitalen Schnittstellen die Bedienung vereinfachen und Stillstandszeiten reduzieren.

Raddumper DV125 mit Drehsitzkonzept für mehr Sicherheit beim Materialtransport

Der Raddumper DV125 aus dem Mietprogramm von Zeppelin Rental ermöglicht dank seines Drehsitzkonzepts eine optimale Übersicht © Thomas Abé / Zeppelin Rental

Neben der Digitalisierung bleibt die Optimierung von Materiallogistik und Arbeitssicherheit ein entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Baustellenbetrieb. Mit dem Raddumper DV125 mit Drehsitzkonzept reagiert Zeppelin Rental auf die steigende Nachfrage nach leistungsstarken Dumpern im Segment oberhalb von neun Tonnen Nutzlast.

Der DV125 verfügt über eine Nutzlast von 12.500 Kilogramm sowie ein Muldenvolumen von sieben Kubikmetern und ist damit für anspruchsvolle Transportaufgaben auf Großbaustellen ausgelegt. Besonders hervorzuheben ist das Dual-View-Drehsitzkonzept. Der Fahrer kann seine Sitzposition an die jeweilige Fahrtrichtung anpassen, wodurch Sichtverhältnisse verbessert und Belastungen im Arbeitsalltag reduziert werden.

Ergänzt wird das Sicherheitskonzept durch Frontsicht- und Rückfahrkamera sowie digitale Assistenzfunktionen wie Neigungsüberwachung, Muldenüberwachung und Hillhold-Funktion. Diese Systeme unterstützen den Bediener insbesondere in anspruchsvollem Gelände und bei häufigen Fahrmanövern.

Für Bauunternehmen, die ihre CO₂-Bilanz verbessern möchten, bietet der Dumper zudem die Möglichkeit, mit HVO-Kraftstoff betrieben zu werden. Damit lassen sich Nachhaltigkeitsziele verfolgen, ohne auf die gewohnte Leistungsfähigkeit der Maschine verzichten zu müssen.

IoT-Technologie im Höhenzugang: GEDA 1500 Z/ZP liefert Echtzeitdaten von der Baustelle

Für mehr Sicherheit, Transparenz und Effizienz sind neu zugeführte Personenbauaufzüge des Typs GEDA 1500 Z/ZP bei Zeppelin Rental ab sofort mit der IoT-Box Premium ausgestattet © GEDA / Zeppelin Rental

Digitale Vernetzung beschränkt sich längst nicht mehr auf Erdbewegungsmaschinen. Auch im Bereich der Baustellenlogistik gewinnen datenbasierte Anwendungen zunehmend an Bedeutung. Dies zeigt der neue Personenbauaufzug GEDA 1500 Z/ZP mit integrierter IoT-Box Premium, den Zeppelin Rental in seine Flotte aufgenommen hat.

Die digitale Lösung ermöglicht eine umfassendere Kontrolle und Dokumentation der Nutzung von Personenbauaufzügen. Werden die Aufzüge in Verbindung mit der Zutrittskontrollsoftware InSite 4.0 eingesetzt, lassen sich Fahrten, Nutzungsdauer und Anwender digital erfassen. Dadurch entstehen belastbare Daten für Dokumentationspflichten und eine verursachergerechte Zuordnung von Kosten.

Doch auch unabhängig von InSite 4.0 bietet die IoT-Box Premium zahlreiche Vorteile. Die Nutzung des Aufzugs kann beispielsweise über RFID-Karten auf qualifizierte Bediener beschränkt werden. Dadurch lassen sich unbefugte Zugriffe reduzieren und potenzielle Schäden durch Fehlbedienung oder Vandalismus minimieren.

Ein weiterer Mehrwert liegt in der Transparenz über die tatsächliche Auslastung. Bauleiter und Projektverantwortliche erhalten Einblicke in die Nutzung einzelner Gewerke und können logistische Abläufe gezielter planen. Gleichzeitig ermöglicht die Ferndiagnose von Störungen eine schnellere Reaktion im Servicefall. Wartungs- und Reparaturprozesse können dadurch effizienter organisiert werden, was die Verfügbarkeit der Aufzüge auf der Baustelle erhöht.

Digitalisierung wird zum Produktivitätsfaktor auf der Baustelle

Die aktuellen Erweiterungen im Mietprogramm von Zeppelin Rental verdeutlichen, wie stark Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung inzwischen den Baustellenalltag prägen. Ob durch den Mobilbagger EW100-2 mit Tiltrotator und MiC-4.0-Vorrüstung, den Raddumper DV125 mit Drehsitzkonzept oder den Personenbauaufzug GEDA 1500 Z/ZP mit integrierter IoT-Box Premium – moderne Miettechnik entwickelt sich zunehmend zu einem Instrument für mehr Effizienz, Sicherheit und Transparenz.

Für Bauunternehmen bedeutet dies vor allem eines: Der Zugang zu innovativen Technologien erfolgt ohne langfristige Investitionsbindung. Gleichzeitig können neue digitale Lösungen direkt im Projektalltag erprobt und in bestehende Prozesse integriert werden. Damit wird die Baustelle Schritt für Schritt zu einem vernetzten Arbeitsumfeld, in dem Maschinen, Menschen und Daten enger zusammenarbeiten als je zuvor.

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