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Artikel und Hintergründe zum Thema

Wirtschaft & Verbände

Susanne Frank,

125 Jahre Bauunternehmen Bratengeier

Kürzlich feierte das hessische Traditionsunternehmen Jean Bratengeier sein 125jähriges Jubiläum. Was als kleiner Pflasterbetrieb mit zwei Gesellen und zwei Lehrlingen 1888 in Frankfurt am Main begann, ist heute eine breit aufgestellte mittelständische Unternehmensgruppe mit rund 200 Beschäftigten und 15 Auszubildenden.

Straßenbau steht nach wie vor im Mittelpunkt der Aktivitäten: der hochtechnisierte Asphalt-Straßenbau für überörtliche Straßen wie der innerstädtische Straßenbau mit komplexen Aufgaben und vielen Gewerken. Auch die Herstellung von Verkehrsflächen aus hochwertigem Beton gehört seit Jahrzehnten zu den Kernkompetenzen.

Der Frankfurter Flughafen ist seit 1934 bis heute ein wichtiger Kunde. Flughafenbau wurde so früh zu einem bedeutenden Geschäftsfeld des Unternehmens. Ob bei den ersten Rodungsarbeiten oder bei der Herstellung von Vorfeldflächen für das geplante Terminal 3, Jean Bratengeier ist seit vielen Jahren mit einer eigenen Niederlassung auf dem Flughafen tätig.

Mit einer Niederlassung in Mannheim hat das Unternehmen seine Angebote für den Wirtschaftsbau, für Werksstraßen und Infrastruktur erweitert.

Die Firma Wichmann ARBOR mit Garten- und Landschaftsbau, die JB Maschinen-Service und die Beteiligung an einem Asphaltmischwerk runden das Angebot der Firmengruppe ab, die einen jährlichen Umsatz von rund 35 Mio. EUR erwirtschaftet.

Jean Bratengeier ist ein klassischer Vertreter der deutschen Bauwirtschaft: mittelständisch aufgestellt, seit Gründung inhaber- und familiengeführt, dem Baugewerbe und der Region eng verbunden. Mit Gerhard Bratengeier und Margit Dietz sind heute Urenkel des Firmengründers Jean Bratengeier als Geschäftsführer im Unternehmen tätig. Durch Markus Hackel ist bereits die fünfte Familiengeneration in der Firmenleitung vertreten.

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Das Unternehmen blickt optimistisch in die Zukunft: „Wir sind für die Herausforderungen der kommenden Jahre gut aufgestellt, wir haben einen hohen Auftragsbestand, der bis ins neue Jahr reicht. Unser Ziel ist die Weiterentwicklung unserer Kernkompetenzen in einem stetigen Verbesserungsprozess mit Fokus auf der Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter.“ erklärte Margit Dietz, die kaufmännische Geschäftsführerin von Bratengeier.

Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, der seit 1979 die Geschicke von Bratengeier wesentlich mitbestimmte, hat sich vor dem Hintergrund seiner langjährigen Erfahrungen stets über den Unternehmenshorizont hinaus für die Interessen der gesamten mittelständischen Bauwirtschaft eingesetzt. Er ist seit 2006 Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes.

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