zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Holzbau

Holz-Skelett- und BSP-Massivbauweise

Strukturierte Analysen in Holz

In unmittelbarer Nähe zu Koblenz liegt die Mittelstadt Neuwied. Deren Stadtteil Engers beheimatet seit Dekaden zahlreiche Einrichtungen des kirchlichen Sozialträgers Heinrich-Haus für Menschen mit Körper-, Lern- und Sinnesbehinderungen sowie Senioren. Das Mosaik an Wohnheimen, Sozialbüros, Beratungsstellen, Werk- und Ausbildungsstätten ist nahezu über ganz Engers verstreut. Die über die Jahre gewachsenen Einzelstandorte bedurften im Zuge sich verändernder und wachsender Bedürfnisse einer Erneuerung, bei der die Architekten vom Büro Waechter + Waechter ganz auf den Baustoff Holz mit weitreichender Vorfertigung gesetzt haben. Dabei wurden bis dato räumlich voneinander getrennte Fachbereiche in dem „Beruflichen Assessment- und Förderzentrums (AFZ)“ unter einem neuen Dach vereint.

mehr...

Mehrgeschossige Aufstockung

Hoch gestapelt

Die Innsbrucker Museumstraße hat schon viel gesehen. In der alteingesessenen Einkaufsstraße reiht sich Altbau an Altbau und Geschäft an Geschäft. So auch das Haus mit der Nummer 14, in dem sich früher einmal ein Textilgeschäft befand. Vor einigen Jahren wurden die Geschäftsräume im Erdgeschoss komplett saniert. Doch die drei Etagen plus Dachgeschoss darüber blieben vorerst unangetastet. Doch was von außen kaum wahrnehmbar war: Unter den Dachbalken schlummerte ein wahrer Schatz. Zu sehen war er freilich nicht. Nur wer einen geübten Blick auf die Nachbarbebauung warf, konnte erkennen, dass die umliegenden Gebäude erheblich höher waren.

mehr...
Anzeige

Schreinerei

Mit Holz im Holz arbeiten

Manchmal kann aus einer unbefriedigenden Arbeitssituation etwas ganz Großes werden. Wenn die richtigen Personen und Ideen zusammenkommen, wird der Neubau einer Schreinerei von einem einfachen Gewerbebau zu einem Gebäude, das das herkömmliche Bauen in jedem Detail in Frage stellt. Das Bauprojekt startete unauffällig, Schreiner und Architekt arbeiteten schon länger zusammen. Der Schreiner hatte seine Werkstatt in der Scheune seines alten Bauernhauses eingerichtet, doch sie war zu klein, die Arbeitsabläufe und Prozesse passten nicht mehr. Der Wunsch des Schreiners war also prinzipiell einfach: eine neue große Halle, die saubere Arbeitsabläufe ermöglichte.

mehr...

Würfelförmiges Bürogebäude

Hybrider Quader

Die Gruppe des Dienstleisters Lattemann & Geiger wächst seit Jahren stetig. Damit dies so bleibt, investierte das Unternehmen an seinem Stammsitz in Dietmannsried neben einem Schulungszentrum für die Sparte Gesundheitswesen in ein würfelförmiges Bürogebäude. Es soll auf dem 3350 m² großen Grundstück in späteren Bauabschnitten zu einem Ensemble aus insgesamt drei baugleichen Verwaltungsgebäuden erweitert und unter dem Namen „ILLA7“ zu einem Gewerbepark und Gründerzentrum ausgebaut werden.

mehr...

Villa in St. Gallen

Geht nicht gibt’s nicht

Von der Straße aus betrachtet lässt der Neubau, der sich wie ein Triangel in eine Straßenkreuzung einer kleinen Schweizer Gemeinde im Kanton St. Gallen schiebt, kaum Einblicke zu. Doch wer Einlass erhält, wird belohnt. Denn der Bauherr des 744 m² Wohnfläche bietenden Anwesens hatte den Auftrag mit den Worten begleitet: „Ich möchte nur einmal im Leben bauen, das aber richtig.“

mehr...
Anzeige

Quartier

Berliner Holzbauwege

Das Dilemma war vorprogrammiert und wurde bewusst in Kauf genommen. Ab den 1990er Jahren wurden etliche der mit öffentlichem Steuergeld aufgebauten landes- und stadteigenen Wohnungsbaugesellschaften aus Profitgründen verkauft. Damit wurde die Daseinsgrundfunktion „Wohnen“ in Deutschland Schritt für Schritt kapitalisiert und in Folge dessen entsozialisiert. Während für ortsfremde Investoren und internationale Fondsgesellschaften goldene Zeiten anbrachen, kamen auf viele Mieter schwere Zeiten zu, da eine wesentliche Basis ihres Lebens peu à peu zum Risikofaktor mutierte. Die vormalig genossenschaftlich organisierten und dem Gemeinwohl verpflichteten kommunalen Wohnungsbauunternehmen wurden mit dem Verkauf zu renditeorientierten Wohnraummaklern und Immobilienspekulanten umgewandelt.

mehr...

Erweiterung der Zallinger Hütte

Sechs Scheunen und eine Kirche

Ein ganzes Dorf im Gebirge zu planen, ist eine herausfordernde Entwurfsaufgabe. Der Eingriff in die Natur soll möglichst klein sein, das Ensemble sich dem Panorama unterordnen und in die Natur einpassen. In diesem Sinne ist die Zallinger Hütte ein Paradebeispiel des Bauens im alpinen Raum. Die Hütte ist bereits über 160 Jahre alt. Gebaut wurde sie von Karl von Zallinger-Stillendorf, der den Grund 1854 kaufte und 1858 neben der Hütte eine Kapelle anbaute. Seitdem hat das Zallinger Berghaus mehrmals den Besitzer gewechselt, der Name aber ist geblieben.

mehr...

Bürogebäude

Der „King of timber“

Der neue Holzriese im australischen Brisbane steht in der 25 King Street. Sie ist nicht nur der Ort, an dem der neue König residiert, sondern auch gleich noch der Name des neuen Bürogebäudes in Holzbauweise: „25 King“. Brisbane, die Hauptstadt des Bundesstaats Queensland, liegt rund 900 Kilometer nördlich von Sydney an der Ostküste Australiens. Schräg gegenüber befindet sich einer der Firmensitze von Lendlease, sodass der Projektentwickler stets beste Sicht auf das Wachstum des Neuzugangs hatte und nun die Aussicht auf den hölzernen Koloss genießen darf.

mehr...

Sakraler Holzbau

Sieben Kapellen weisen den Weg

Bereits im Jahr 2016 gründete der Wertinger Holzbau-Unternehmer Siegfried Denzel mit seiner Ehefrau die „Siegfried und Elfriede Denzel Stiftung“ mit dem Zweck, Kultur, Geschichte, Kunst, Kirche und Religion zu fördern. Dr. Peter Fassl, Heimatpfleger des Bezirks Schwaben, kennt die Unternehmerfamilie seit vielen Jahren: „Sie haben viele kulturelle Projekte in der Region Augsburg-Dillingen angestoßen und beispielsweise einige Ausstellungen eröffnet. Wir sind uns öfters begegnet und mit der Zeit hat sich ein Vertrauensverhältnis entwickelt.“ Fassl wurde von der Familie gefragt, ob er Projekte für ihre Denzel Stiftung entwickeln möchte, und wurde – nach seiner Zusage – zum stellvertretenden Stiftungsvorstand ernannt. Kurz danach entwickelte Fassl ein Konzept für das Projekt „7 Kapellen“, das mehrere Eckpunkte aufwies:

mehr...

Hofgebäude in Kiens

Geschicktes Spiel mit den Ebenen

Der Schönbrothof befindet sich bereits im Besitz der fünften Generation der Familie Rubner. Als die Südtiroler Gemeinde wegen einer Ortsumfahrung plante, das Grundstück zu untertunneln, entschloss sich Bauherr Peter Rubner, ein neues Gebäude am Grundstück zu errichten. „Architekt Stefan Hitthaler überraschte uns mit dem Vorschlag, das Haus komplett nach Westen zu verlegen. Das war zugleich der ideale Platz am großen Gelände, um auch die bestehende Photovoltaikanlage anzubinden“, erklärt Rubner. „Besonders wichtig war es, die klimatischen Bedingungen im Jahresverlauf perfekt zu nutzen und dadurch ein besonderes Wohnambiente im Gleichklang mit den Jahreszeiten zu generieren“, erzählt Rubner weiter.

mehr...
Anzeige