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DIW Berlin: Bauwirtschaft bleibt wichtige Stütze der Konjunktur
Der neuesten Bauvolumensrechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge wird der Wert der erbrachten Bauleistungen in diesem und im nächsten Jahr weitaus schneller steigen als die Wirtschaftsleistung insgesamt – 2014 um preisbereinigt 3,3 Prozent und 2015 um 2,1 Prozent. „Nachdem das Bauvolumen in den vergangenen Jahren leicht rückläufig war, gibt es nun wieder kräftige Zuwächse“, sagen die DIW-Bauexperten Martin Gornig und Claus Michelsen. „Insbesondere der Wohnungsneubau erreicht allmählich seinen konjunkturellen Höhepunkt und steigt in diesem Jahr um fast zwölf Prozent.“ Auch die Baumaßnahmen an vorhandenen Gebäuden legen deutlich zu. Positive Impulse kommen zudem vom Wirtschaftsbau und öffentlichen Bau. Die kräftigen Zuwächse des laufenden Jahres werden sich im kommenden Jahr jedoch nicht wiederholen lassen. Zwar bleibt der Wohnungsbau vor allem aufgrund anhaltend günstiger Finanzierungsbedingungen und einer steigenden Nachfrage in Ballungsgebieten insgesamt stabil. Unter dem Eindruck der sich eintrübenden konjunkturellen Aussichten wird der Wirtschaftsbau im nächsten Jahr jedoch kaum noch wachsen. An Bedeutung gewinnen und die Dynamik der Bauwirtschaft maßgeblich tragen wird der öffentliche Bau.






