Gebäudehülle

Jessica Stütz,

Glas und Holz für Museumsfassade

Das LWL-Museum Hellerlecht in Detmold, das am Rande des Teutoburger Waldes liegt, ist das größte Freilichtmuseum Deutschlands. Der vom LWL-Bau- und Liegenschaftsbetrieb errichtete Neubau, bestehend aus Eingangs-, Service- und Ausstellungsbereich, umfasst rund 5000 m² Bruttogrundfläche. Das Gebäudeensemble gliedert sich in drei Baukörper, die durch eine großzügige Freitreppe voneinander getrennt sind und als sogenannte „Trittsteine“ einen eindrucksvollen Zugang zur höhergelegenen Ausstellungslandschaft ermöglichen.

Die gesamte Fassade hat eine Fläche von rund 2500 m², davon entfallen etwa 1200 m² auf Holzrahmenbau-Wände © Zimmermeister André Kasten

Die ACMS Architekten GmbH aus Wuppertal erstellte die Pläne, Züblin Timber übernahm die Umsetzung aller Fassadenteile und war somit für die Lieferung und Montage der gesamten Außenhülle (Fassadenkonstruktionen) an allen drei Gebäuden zuständig. Die gesamte Fassade hat eine Fläche von rund 2500 m², davon entfallen etwa 1300 m² auf eine Holz-Glas-Fassade und rund 1200 m² auf Wände aus Holzrahmenbau. Vor den Pfosten der Glasfassade wurden jeweils gebäudehohe Lisenen aus vorvergrautem Fichten-Brettschichtholz angebracht. Vor den Wandelementen wurde eine Holzschalung montiert, die teilweise in die Glasfassade übergeht. Die anspruchsvolle, außergewöhnliche Formgebung macht das Projekt zu einem besonderen Highlight.

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