Sanierung
Neue Broschüre zur Instandsetzung von Parkhäusern und Tiefgaragen
Parkhäuser und Tiefgaragen gehören zu den am stärksten beanspruchten Bauwerken der Infrastruktur. Täglich wirken hohe Verkehrsbelastungen, Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen sowie Tausalze auf Beton- und Stahlbauteile ein. Ohne eine fachgerechte Instandsetzung können daraus Schäden entstehen, die sowohl die Dauerhaftigkeit als auch die Wirtschaftlichkeit der Bauwerke beeinträchtigen. Eine neue Broschüre von Saint-Gobain stellt deshalb abgestimmte Systeme für die Planung, Sanierung und den langfristigen Werterhalt von Parkhäusern und Tiefgaragen vor.
Ganzheitlicher Ansatz für die Instandsetzung
Die Anforderungen an die Instandsetzung von Parkbauten reichen heute weit über die reine Betonsanierung hinaus. Gefragt sind Lösungen, die sämtliche relevanten Gewerke aufeinander abstimmen und Planungs- sowie Ausführungsprozesse vereinfachen. Genau diesen Ansatz verfolgt die neue Broschüre von Saint-Gobain, in der Produkte und Systemlösungen für unterschiedliche Sanierungsaufgaben in Parkhäusern und Tiefgaragen zusammengeführt werden.
Im Mittelpunkt stehen Lösungen der drei Saint-Gobain Marken Weber, GCP und Isover. Das gemeinsame Konzept richtet sich an Planungsbüros, Bauunternehmen und Fachhandwerksbetriebe, die Neubau- und Sanierungsprojekte wirtschaftlich und technisch sicher umsetzen möchten. Durch die Kombination aufeinander abgestimmter Systeme lassen sich Schnittstellen reduzieren und Sanierungsmaßnahmen effizient koordinieren.
Betoninstandsetzung als Grundlage langlebiger Parkbauten
Eine fachgerechte Instandsetzung beginnt häufig mit der Sanierung geschädigter Betonbauteile. Besonders in Parkhäusern und Tiefgaragen können Korrosion der Bewehrung sowie Schäden an Betonoberflächen die Standsicherheit und Nutzungsdauer beeinflussen. Für diese Aufgaben bietet Weber unter anderem den Betonersatzmörtel weber.floor 4640 Outdoor RepFlow an. Das Produkt erfüllt gleichzeitig die Anforderungen an einen RM4-Betonersatzmörtel für statisch relevante Anwendungen und dient zusätzlich als Ausgleichsmasse. Dadurch lassen sich unterschiedliche Arbeitsschritte im Rahmen der Instandsetzung wirtschaftlich miteinander verbinden.
Abdichtung schützt dauerhaft vor Feuchtigkeit
Neben der Betonsanierung zählt eine dauerhaft funktionierende Abdichtung zu den entscheidenden Faktoren für langlebige Parkhäuser und Tiefgaragen. Für Bauwerke mit hohen Anforderungen an den Feuchteschutz setzt GCP auf die Frischbetonverbundfolie Preprufe. Das System kann mit der Reaktivabdichtung weber.tec Superflex D 24 kombiniert werden und unterstützt eine durchgängige Abdichtung besonders anspruchsvoller Bauteile. Gerade bei unterirdischen Bauwerken trägt eine zuverlässige Abdichtung wesentlich dazu bei, Folgeschäden und aufwendige Sanierungsmaßnahmen zu vermeiden.
Brand- und Schallschutz ergänzen moderne Sanierungskonzepte
Bei der Modernisierung von Parkhäusern und Tiefgaragen spielen neben Tragfähigkeit und Feuchteschutz auch bauphysikalische Anforderungen eine wichtige Rolle. Die Topdec Decken-Dämmplatten von Isover sind nicht brennbar und verbinden Wärme-, Brand- und Schallschutz in einem System. Gleichzeitig sorgt die vlieskaschierte Oberfläche für ein optisch ansprechendes Erscheinungsbild der Deckenflächen. Damit ergänzt der Ausbau die konstruktiven Maßnahmen der Instandsetzung um wichtige funktionale Eigenschaften.
Broschüre unterstützt Planung und Ausführung
Die rund 20 Seiten umfassende Broschüre „Parkbauten für die Zukunft – Tiefgaragen & Parkhäuser planen – bauen – sanieren“ bündelt die Systemlösungen der drei Saint-Gobain Marken in einer gemeinsamen Fachpublikation. Sie bietet Planern, Bauunternehmen und Ausführenden einen kompakten Überblick über abgestimmte Produkte für die Instandsetzung von Parkhäusern und Tiefgaragen – von der Betonsanierung über Abdichtungssysteme bis hin zu Brand- und Schallschutzlösungen. Für Unternehmen im Bauwesen kann eine solche Gesamtdarstellung die Planung komplexer Sanierungsprojekte vereinfachen und dabei helfen, technische Anforderungen ganzheitlich zu berücksichtigen.











