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Frankfurter Lückenfüller
Nachverdichtung in der Innenstadt bleibt auch 2015 eine Standardaufgabe für alle Bauschaffenden. In Frankfurt schuf das Architekturbüro Mäckler ein Mehrfamilienhaus, das mit monolithischem Wandaufbau die Anforderungen an Passivkonstruktionen erfüllt.
Das Mehrfamilienhaus steht auf einer Lastverteilungsplatte über einer bestehenden Tiefgarage. Daher war die Gründung des Neubaus eine Herausforderung für die Tragwerksplaner. Die Lasten werden über Stützen durch die bestehende Tiefgarage in eigene Fundamente (Kleinbohrpfähle) abgetragen.
Die Außenwände bestehen aus einem 49 Zentimeter starken und mit Mineralwolle verfüllten Poroton-T7-MW. Mit niedriger Wärmeleitfähigkeit von 0,07 W/mK und einem resultierenden U-Wert von 0,14 W/m²K übererfüllt dieser Ziegel die aktuelle Energiesparverordnung (EnEV). Für die Erfüllung statischer Anforderungen sorgt die Druckfestigkeitsklasse 6.
Die Wohnungstrennwände aus Poroton-24-er PFZ-Planfüllziegeln bieten hohen Schallschutz, ein sehr wichtiger Aspekt im mehrgeschossigen Wohnungsbau. Die nichttragenden Innenwände sind mit einer Stärke von 11,5 Zentimetern in Poroton-Mauerwerk konzipiert (HLz-20-1,4) und mit einem 15 Millimeter starken beidseitigen Gips-Putz versehen. Dank abgestimmter Ergänzungsprodukte konnten Anschlussdetails sicher ausgeführt werden, mit dem Ergebnis einer energieeffizienten Wandkonstruktion in Passivhaus-Niveau.
Der rote Kammputz schließlich verleiht dem Bau eine Oberfläche, die mit ihrem Licht- und Schattenspielsehr plastisch wirkt.








