Artikelsuche
IWM: Viele Verordnungen erschweren Arbeit
Die Mitglieder des Industrieverbandes WerkMörtel e.V. (IWM) prognostizieren für das laufende Jahr einen leichten Produktionsrückgang (- 1 %). Im kommenden Jahr wird wieder mit einem leichten Zuwachs gerechnet (+ 3 %). So fasste Verbandsvorsitzender Peter Sarantis die konjunkturelle Situation anlässlich des TechnikForums 2013 zusammen. Vor etwa 100 Teilnehmern aus der Branche wies er auf das zunehmend schwierige Umfeld hin. Zum einen müssten beim Thema "Wärmedämmung" nach wie vor viele Hemmnisse überwunden werden und zum anderen gelte es, in den Betrieben immer neue Vorschriften und Verordnungen einzuhalten. "Gerade erst haben wir die neue Bauproduktenverordnung umgesetzt, da droht uns aus Brüssel schon die nächste Verordnung", spricht Peter Sarantis die geplante Verordnung zur Sicherheit von Verbraucherprodukten an, von der möglicherweise auch die Baustoff-Industrie betroffen ist.

Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Energie Agentur (dena), rechtliche Erwägungen zum Brandverhalten von WDVS, Biozide und ihre Wirkung in Außenputzen, das neue RAL-Zeichen für Innendämmung und der geplante Online-Planungsatlas für WDVS waren weitere Themen der Veranstaltung. "Der IWM ist auf vielen Feldern für seine Mitglieder tätig. Trotzdem dürfen wir ihn nicht nur als 'Rundum-Sorglos-Paket' verstehen", resümierte Peter Sarantis am Schluss der Veranstaltung. "Die Mitgliedsunternehmen müssen sich aktiv in die Arbeit einbringen, wenn wir Erfolg haben wollen", appellierte Sarantis, der sich überdies über zwei neue Verbandsmitglieder freuen konnte. "Mit dem Beitritt von alsecco und Caparol hat unsere Stimme noch mehr Gewicht bekommen."
Das nächste TechnikForum wird wieder gemeinsam mit dem Handwerk und in Verbindung mit dem SachverständigenForum durchgeführt. Es wird am 13. und 14. November 2014 in Mainz stattfinden.








