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Artikel und Hintergründe zum Thema

Isokorb im Einsatz

Kai Ingmar Link,

Schöck verwandelt Bürohaus in Wohnraum

Im Düsseldorfer Zooviertel entstand im Verlauf des Projektes Cocoon aus einem ehemaligen Versicherungsgebäude eine moderne und nachhaltige Wohnimmobilie.

Ein besonderes Merkmal sind die filigranen, frei auskragenden Balkone, die mit dem Schöck Isokorb RT befestigt wurden. © Schöck Bauteile

Das 1992 errichtete Gebäude wurde nach drei Jahren Leerstand 2020 von einem Immobilienentwickler erworben. Nun wird der Bau von msp architekten in einen Bau für hochwertiges, nachhaltiges Wohnen transformiert.

Statt Abriss entschied man sich bewusst für eine ressourcenschonende Sanierung. Dank dieser Maßnahme wurden rund 7.000 Tonnen CO2 eingespart. "Sprengen und neu bauen wäre einfacher gewesen, aber das ist nicht die Aufgabe von heute", betont Peter Strothmann, Architekt und Geschäftsleiter von msp architekten.

Das viergeschossige Bestandsgebäude wurde entkernt und zu 85 Wohneinheiten umgestaltet. Bodentiefe Fenster, hohe Decken und ein zusätzliches Staffelgeschoss in Holzrahmenbauweise schaffen eine moderne Wohnatmosphäre.

Ein besonderes Merkmal sind die filigranen, frei auskragenden Balkone, die mit dem Schöck Isokorb RT befestigt wurden. Diese Lösung schuf einerseits eine ansprechende ästhetische Gestaltung und minimierte andererseits auch Wärmebrücken. Dadurch ließ sich auch die Energieeffizienz steigern.

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"Wenn es um hochwertigen Wohnraum geht, gehört eine unmittelbare Anbindung an den Außenraum unbedingt dazu", erklärt Strothmann. Die Balkone bieten zusätzlichen Wohnraum im Freien und geben der architektonischen Eleganz noch einen Extra-Schub. Mit 74 Balkonen und 555 verbauten Isokorb-Elementen ist das Projekt eine der größten Umsetzungen dieser Art.

Die bauliche Umsetzung erfolgte durch Medicke, dessen Team mit typischen Herausforderungen im Bestand konfrontiert war, wie etwa Platzmangel. Laut Projektleiter Mario Köppa war eine präzise Planung erforderlich, um Schwierigkeiten wie vorhandene Bewehrung und Gerüststellungen zu meistern. "Damit muss man beim Bauen im Bestand einfach rechnen." Auch die Herausforderungen der Nachhaltigkeit meisterte das Baustellenpersonal: Das Wohngebäude wird nach der Sanierung den Energieeffizienzstandard 55 erreichen.

Dieser Artikel erschien zuerst in der Mai-Ausgabe des Baugewerbe Magazins.

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