Veranstaltung
Dommel lädt zur Fachtagung nach Hamm
Die Diskussion um den Zustand der unterirdischen Infrastruktur hat in den vergangenen Jahren deutlich an Dringlichkeit gewonnen. Leitungsnetze für Wasser, Abwasser und Versorgungssysteme sind vielerorts in die Jahre gekommen, während gleichzeitig wirtschaftliche, ökologische und personelle Rahmenbedingungen den Handlungsspielraum im Bauwesen zunehmend beeinflussen.
Vor diesem Hintergrund setzt die Sanierungstechnik Dommel GmbH mit einer eigenen Fachtagung ein deutliches Zeichen für den branchenweiten Austausch. Unter dem Leitsatz „Infrastruktur der Zukunft – Grabenlos. Wirtschaftlich. Sicher.“ entsteht in Hamm eine Plattform, die Fachwissen, Praxis und strategische Perspektiven miteinander verbindet.
Die Veranstaltung positioniert sich damit bewusst im Spannungsfeld zwischen technischer Innovation und realen Investitionsanforderungen im kommunalen und industriellen Netzbetrieb.
Fachtagung in Hamm als Impulsgeber für die Branche
Die erstmals durchgeführte Fachtagung findet am 15. Oktober 2026 im Innovationszentrum Hamm statt und richtet sich gezielt an Ingenieur- und Planungsbüros, kommunale Netzbetreiber sowie Entscheidungsträger im Bau- und Infrastrukturmanagement.
Ziel ist es, den fachlichen Dialog über nachhaltige Sanierungsstrategien zu intensivieren und gleichzeitig konkrete Lösungsansätze für den Umgang mit alternden Leitungsnetzen zu diskutieren. Dabei steht weniger die theoretische Betrachtung im Vordergrund, sondern vielmehr die Frage, wie sich wirtschaftliche Tragfähigkeit und technische Innovation in der Praxis verbinden lassen.
Gerade in diesem Kontext gewinnen grabenlose Verfahren zunehmend an Bedeutung, da sie Eingriffe in die bestehende Infrastruktur minimieren und gleichzeitig eine effiziente Instandhaltung ermöglichen.
Praxisnahe Lösungen für eine Infrastruktur im Wandel
Ein zentrales Thema der Veranstaltung ist der zunehmende Sanierungsstau im Bereich der Kanal- und Versorgungsnetze. Kommunen und Betreiber stehen vor der Herausforderung, Investitionen strategisch zu priorisieren und gleichzeitig den laufenden Betrieb sicherzustellen.
Die Fachtagung beleuchtet daher unterschiedliche Perspektiven auf das Infrastrukturmanagement – von langfristigen Investitionsstrategien über moderne Sanierungstechniken bis hin zu Fragen der Bauüberwachung und Projektsteuerung. Besonders im Fokus steht dabei die Verbindung von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit als zentrale Entscheidungsgröße im Bauwesen.
Das Fachportal buildingnet.de sowie das Baugewerbe Magazin begleiten diese Entwicklungen seit Jahren als zentrale Informationsquellen der Branche und ordnen die Diskussion um moderne Infrastrukturstrategien fachlich ein.
Wissenstransfer zwischen Praxis, Forschung und Innovation
Ein wesentliches Merkmal der Fachtagung ist die Verbindung unterschiedlicher Fachdisziplinen. Neben klassischen Fachvorträgen werden auch innovative Ansätze aus Forschung und Praxis vorgestellt, ergänzt durch Live-Demonstrationen moderner Sanierungstechniken und eine begleitende Partnerausstellung.
Die Moderation übernimmt Dr. Sissis Kamarianakis, der die fachlichen Inhalte strukturiert zusammenführt und den Dialog zwischen den Teilnehmenden unterstützt.
Als Keynote-Speaker gibt Max Thinius zusätzliche Impulse zur langfristigen Entwicklung von Infrastruktur- und Stadtplanungskonzepten und erweitert den Blick über aktuelle Branchengrenzen hinaus.
Infrastruktur der Zukunft zwischen Realität und Anspruch
Die Anforderungen an moderne Infrastrukturprojekte steigen kontinuierlich. Neben technischen Standards rücken wirtschaftliche Effizienz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung immer stärker in den Mittelpunkt planerischer Entscheidungen.
Die Fachtagung versteht sich in diesem Kontext als Impulsgeber für neue Denkansätze im Bauwesen. Sie zeigt auf, wie sich bestehende Netze nicht nur erhalten, sondern strategisch weiterentwickeln lassen – mit einem klaren Fokus auf zukunftsfähige Technologien und wirtschaftlich tragfähige Sanierungskonzepte.
Damit wird deutlich: Die Infrastruktur der Zukunft entsteht nicht im Neubau allein, sondern vor allem im intelligenten Umgang mit dem Bestand.









