Baumaschinen
terra infrastructure - Krings Verbaugreifer optimiert das Setzen von Verbauboxen
Im modernen Tiefbau entscheidet die Kombination aus technischer Präzision, Sicherheit und effizientem Baustellenablauf zunehmend über Projektqualität und Wirtschaftlichkeit. Genau an diesem Punkt setzt die Entwicklung des Krings Verbaugreifer KV-2500 an, einer Lösung der terra infrastructure GmbH, die speziell für das Setzen von Verbauboxen konzipiert wurde.
Der Anspruch der Entwicklung war klar: Arbeitsprozesse im Grabenverbau so zu verändern, dass körperlich belastende und sicherheitskritische Handgriffe deutlich reduziert werden, ohne bestehende Baustellenprozesse grundlegend umstellen zu müssen.
Vom manuellen Anschlagen zur hydraulischen Greiftechnik
Bislang gehörte das manuelle Anschlagen von Verbauboxen mit Ketten zu den Standardprozessen auf vielen Baustellen im Tiefbau. Dieser Arbeitsschritt ist nicht nur zeitintensiv, sondern auch mit erhöhtem Risiko für das Baustellenpersonal verbunden.
Mit dem Krings Verbaugreifer KV-2500 wird dieser Prozess technisch neu gedacht. Das System greift hydraulisch mittig in die Verbauplatte und ermöglicht das Anheben, Positionieren und präzise Einsetzen der Verbaubox direkt über Lifterösen. Dadurch entfällt das manuelle Hantieren mit Anschlagketten vollständig.
Die technische Auslegung erlaubt eine Zugkraft von bis zu 6,0 Tonnen. Ergänzt wird die Konstruktion durch einen 360-Grad-Drehmotor, der ein feinfühliges und punktgenaues Arbeiten im Grabenbereich unterstützt.
Praxisnutzen auf der Baustelle: weniger Handarbeit, mehr Prozesssicherheit
Im praktischen Baustellenbetrieb zeigt sich der wesentliche Mehrwert insbesondere im Zusammenspiel aus Zeitersparnis und erhöhter Arbeitssicherheit. Beim Setzen von Verbauboxen reduziert sich der Bedarf an manuellen Eingriffen erheblich, da das Anschlagen und Führen der Elemente durch das Maschinenanbaugerät übernommen wird.
Die Entlastung des Baustellenpersonals ist dabei nicht nur ergonomisch relevant, sondern wirkt sich auch auf die Organisation der Arbeitsabläufe aus. Arbeitsbereiche im Graben werden weniger häufig betreten, was das Sicherheitsniveau im Tiefbau insgesamt verbessert.
Die Lösung ist so konzipiert, dass sie sich ohne umfangreiche Umrüstungen in bestehende Maschinenparks integrieren lässt. Für Boxsysteme im Bestand, die nicht über passende Anschlagpunkte verfügen, stehen Umbaukits zur Verfügung, sodass auch ältere Systeme kompatibel gemacht werden können.
Flexibilität im Einsatz und Integration in bestehende Baustellenprozesse
Der Krings Verbaugreifer KV-2500 ist für Boxinnenmaße bis zu 2,50 Metern ausgelegt, bei einem Mindestmaß von 0,64 Metern. Damit deckt er ein breites Anwendungsspektrum im klassischen Kanal- und Leitungsbau ab.
Für unterschiedliche Projektanforderungen wird das System in mehreren Baugrößen angeboten, sodass der Einsatz je nach Grabentiefe und Verbausituation angepasst werden kann. Auch die Integration in bestehende Maschinen erfolgt über gängige Schnellwechselsysteme, wodurch sich der Umrüstaufwand im Baustellenalltag reduziert.
Zusätzlich stehen sowohl Miet- als auch Kaufmodelle zur Verfügung, was insbesondere für projektbezogene Einsätze im Tiefbau eine flexible Investitionsplanung ermöglicht.
Fazit: Technische Weiterentwicklung mit direktem Baustellenbezug
Die Kombination aus Maschinentechnik und Grabenverbau zeigt am Beispiel des Krings Verbaugreifer KV-2500, wie praxisnahe Innovationen im Tiefbau entstehen. Durch die konsequente Automatisierung zentraler Arbeitsschritte beim Setzen von Verbauboxen werden Effizienzpotenziale erschlossen, während gleichzeitig die Arbeitssicherheit auf der Baustelle steigt.
Damit positioniert sich die Entwicklung als relevanter Baustein in der Weiterentwicklung moderner Tiefbauprozesse und als praxisorientierte Lösung für Bauunternehmen, die ihre Abläufe technisch optimieren möchten.









