Neubau

Jessica Stütz | Jessica Stütz,

Holzbau mit Kurven

Die Gruber Objektbau GmbH realisierte in Cham ein Mehrfamilienhaus mit Panoramablick. Das Besondere des Architekturentwurfs: die abgerundeten Hausecken des dreistöckigen Gebäudes. Das Mehrfamilienhaus verfügt über eine Tiefgarage mit E-Ladestation-Vorbereitung. Ein Aufzug verbindet alle Stockwerke. Die fünf 2- und 3-Zimmerwohnungen sind 51 m2 bis 93 m2 groß. Außerdem gibt es ein Einzimmerapartment mit etwa 43 m2. Alle Wohnungen sind barrierefrei und mit Parkett und Fußbodenheizung ausgestattet. Jede Wohnung verfügt über eine Terrasse, einen Balkon oder eine Dachterrasse. Da die Rundungen des Gebäudes vor allem für die Freisitze genutzt wurden, gibt es verhältnismäßig wenig Zimmer, wo runde Wände auftreten. In einer Wohnung hat die Dusche eine abgerundete Rückwand, in einer anderen sorgt eine abgerundete Wand im Schlafzimmer für besonderes Flair. Aufgrund seiner hochgedämmten Gebäudehülle und ressourcenschonender Heiztechnik mit Luft/Wasser-Wärmepumpe inklusive Lüftungsanlage hat das Haus den KfW-Energieeffizienzstandard 40.

Das Grundstück, die Architektur, der Luftbalken

Das 842 m2 große Grundstück liegt an einem Hang und gewährleistet einen weiten Ausblick über das Regental und die Stadt Cham. Davor war es mit einem Einfamilienhaus bebaut, dem Elternhaus des Bauherrn. Er entschied sich für dessen Abriss und den Neubau dieses Sechsfamilienhauses, um in dieser privilegierten Lage zusätzlichen hochwertigen Wohnraum zu schaffen. Unter den Fundamenten des alten Hauses befanden sich viele Felsen, die zunächst entfernt werden mussten.

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Der Entwurf des Architekten Klemens Herrle half mit seinen abgerundeten Ecken, die vorgegebenen Abstandsflächen im eng bebauten Gebiet einzuhalten und trotzdem ein eindrucksvolles, großes Mehrfamilienhaus entstehen zu lassen. „Die dreieckige Grundstücksform und die steile Topografie inspirierten mich dazu, dem Haus eine nahezu quadratische Grundform zu geben. Davon abgeleitet entstand die Gebäudetypologie eines Turmes mit abgerundeten Hausecken. Dadurch nimmt das Gebäude keinen Bezug zur Nachbarbebauung auf und betont seine Singularität“, erklärt Herrle.

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