Artikelsuche
Baustoffindustrie erwartet 2015 stagnierende Produktion
Trotz positiver gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen rechnet der Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden (BBS) für das laufende Jahr lediglich mit einer real stagnierenden Produktion in der deutschen Baustoffindustrie.
Nach Angaben des Verbandes musste die Branche von Januar bis April einen Produktionsrückgang von 4 Prozent verzeichnen, der bis Jahrsende nur bedingt ausgeglichen werden kann.
Die Konjunktur in der Bauwirtschaft, dem wichtigstem Marktsegment der Steine-Erden-Industrie, dürfte sich 2015 durchwachsen entwickeln. Impulse kommen weiterhin aus dem Wohnungsbau, wenngleich die Dynamik trotz des nach wie vor hohen Baubedarfs in den Ballungsräumen nachlässt. Im gewerblichen und im öffentlichen Bau werden allenfalls marginale Zuwächse erwartet.
2016 könnte die Baustoffproduktion dann wieder moderat steigen, sofern der gewerbliche Bau seine Schwächephase überwindet und größere Spielräume in den kommunalen Haushalten für die Umsetzung der dringend notwendigen öffentlichen Investitionen in die Infrastruktur genutzt werden.
„Die Rekordeinnahmen des Bundes eröffnen ausreichend Spielraum für mehr Investitionen, ohne die Konsolidierung der Staatsfinanzen zu gefährden. Nach den teuren sozialpolitischen Projekten der Großen Koalition ist die Zeit für höhere Investitionen zur Stärkung von Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit gekommen“, erklärte BBS-Präsident Andreas Kern.








