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Martin Schrüfer,

BBS: Neubau von 250.000 Wohnungen pro Jahr

Der Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden (BBS) erwartet für Deutschland in den kommenden Jahren einen jährlichen Neubaubedarf von rund 250.000 Wohnungen. Für diese Entwicklung spricht neben der relativ stabilen wirtschaftlichen Lage insbesondere die seit einigen Jahren erhöhte Zuwanderung vor allem aus den von der Wirtschaftskrise besonders betroffenen Ländern Süd- und Osteuropas.

Nach Einschätzung des Verbandes wird es für die künftige Wohnungsnachfrage von großer Bedeutung sein, ob die zugewanderten Personen dauerhaft in Deutschland bleiben und wie sich die Herkunftsländer in der Zukunft wirtschaftlich entwickeln werden. In seiner aktuellen Analyse zur künftigen Wohnungsnachfrage nennt der Verband zudem die seit einigen Jahren erhöhte Binnenwanderung vor allem in Wachstumszentren.

Trotz anziehender Neubaunachfrage dürfte das Bauen im Bestand weiterhin das dominierende Segment im Wohnungsbau bleiben. Für Zuwächse bei Modernisierungen und Sanierungen sprechen der hohe Instandhaltungsbedarf des relativ alten Wohnungsbestands, die steigende Bedeutung energetischer Sanierungen einschließlich des Ersatzneubaus sowie die demografisch bedingt erhöhte Nachfrage nach altersgerechten Umbauten. Alles in allem ist davon auszugehen, dass der Wohnungsbau in Deutschland in den nächsten Jahren weiter zulegen und damit die Bauwirtschaft insgesamt im Vergleich der Bausparten stabilisieren wird.

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