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DGfM: Kredithahn für Wohnungsbau wird zugedreht
Statt den Wohnungsbau deutlich zu fördern, dreht der Bund ihm jetzt auch noch den Geldhahn zu. Genauer gesagt den Kredithahn. Das kritisieren heute 26 Organisationen und Verbände der Bau- und Immobilienbranche, der Architekten, Bauplaner und Ingenieure – darunter auch die Industriegewerkschaft BAU.
In einem Positionspapier, das sie gemeinsam als Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ an führende Bundespolitiker geschickt haben, fordern sie eine schnelle Korrektur. Gemeint ist die mit „enormer Schärfe“ in deutsches Recht umgesetzte Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie. Diese verpflichte Banken und Sparkassen zu einer äußerst restriktiven Vergabepraxis bei Darlehen.
So dürften Kreditinstitute seit März Wohnimmobilien oder Grundstücke nicht mehr wie früher als Sicherheit akzeptieren. Dies führe dazu, dass immer mehr Verbraucher, die ein Haus bauen oder eine Eigentumswohnung kaufen wollen, mit ihren Plänen scheitern, weil ihnen ein Kredit verwehrt werde.






