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Zertifizierung Bau: Holz aus legaler und nachhaltiger Waldwirtschaft
Zunehmend fordern öffentliche Auftraggeber, dass bei ihren Bauvorhaben ausschließlich zertifiziertes Holz aus legaler und nachhaltiger Waldbewirtschaftung eingesetzt wird. Konkretisiert wurde diese Vorgabe unter anderem durch das Bundesumweltministerium im Dezember 2015 sowie durch die im Januar 2013 in Kraft getretene Verwaltungsvorschrift der Senatsumweltverwaltung Berlin. Die Vorgaben für solch eine CoC-Zertifizierung (Produktkettenzertifizierung) beziehen sich ausschließlich auf Holz, das in das Eigentum des Auftraggebers übergeht. Schalungs-, Verbau- oder anderes Material ist nicht betroffen. Dies gilt auch für Fertigprodukte wie Fenster, Türen oder Schränke, die als produktzertifizierte Einbauteile nicht weiter durch das Unternehmen bearbeitet, sondern lediglich eingebaut werden. Hier reicht die Vorlage des entsprechenden Produktzertifikats. Eine CoC-Zertifizierung mit der damit verbundenen Überwachung der Unternehmen gibt Kunden und Endverbrauchern nicht nur die Gewissheit, dass zertifizierte Rohstoffe verwendet werden, sie bestätigt auch das Qualitäts- und Umweltbewußtsein des Unternehmens.
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