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Kai Ingmar Link,

Cemex-CEO Fernando A. González neuer Präsident der Global Cement and Concrete Association

Fernando A. González, CEO von Cemex, wurde als der neue Präsident der Global Cement and Concrete Association (GCCA) gewählt. Die Mitglieder der GCCA repräsentieren satte 80 % der weltweiten Zementproduktionskapazität außerhalb Chinas und haben sich dazu verpflichtet, bis 2050 Netto-Null-CO2-Emissionen zu erreichen.

Fernando A. González, CEO von Cemex, ist der neue Präsident der Global Cement and Concrete Association (GCCA). © Cemex

González, der seit 2018 bereits das Amt des Vizepräsidenten der GCCA innehatte, übernimmt die Position von Jan Jenisch, dem bisherigen GCCA-Präsidenten. Seit 2014 führt Fernando A. González erfolgreich Cemex als CEO. Seine langjährige Bindung an das Unternehmen begann im Jahr 1989, und im Laufe seiner beeindruckenden Karriere hat er verschiedene operative Regionen und Unternehmensbereiche geleitet.

Fernando A. González äußerte sich zu seiner Wahl: "Es ist mir eine große Ehre, Präsident der GCCA zu sein, besonders zu Beginn des 'Jahrzehnts des Handelns', in dem wir unsere Anstrengungen zur Dekarbonisierung verstärken müssen. Meine oberste Priorität als neuer Präsident der GCCA ist die enge Zusammenarbeit mit Regierungen und der Industrie, um den regulatorischen Rahmen weiterzuentwickeln und eine kreislauforientierte, CO2-reduzierte Wirtschaft zu fördern."

Während seiner zweijährigen Amtszeit konzentriert sich Fernando A. González auf folgende Prioritäten:

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1. Die Förderung von Vorschriften zur Umleitung von Siedlungs- und Industrieabfällen von Deponien hin zur energetischen Abfallverwertung, einschließlich der Substitution konventioneller Brennstoffe in Zementöfen.
2. Die Befürwortung von Bauvorschriften und -normen, die eine umfassende Verwendung von CO2-reduzierten Zementen und Betonen ermöglichen.
3. Die Einführung von marktbasierten CO2-Preisbildungsmechanismen, die Anreize für Dekarbonisierung und Investitionen in CO2-Reduzierungstechnologien schaffen.
4. Die Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten und Partnerschaften zur Unterstützung neuer Technologien, die CO2-Emissionen im Zementherstellungsprozess reduzieren und die Entwicklung und Skalierung von CO2-Abscheidungs-, -nutzungs- und -speicherungsoptionen vorantreiben.

In einer kürzlichen Rede vor dem Private Sector Forum der Generalversammlung der Vereinten Nationen rief Fernando A. González den öffentlichen und privaten Sektor dazu auf, enger zusammenzuarbeiten, um ein regulatorisches Umfeld zu schaffen, in dem die Zementindustrie ihr volles Potenzial als Unterstützerin einer CO2-neutralen Gesellschaft entfalten kann.

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