FORUM HOLZBAU

Jessica Stütz,

19. Europäischer Kongress in Köln

Ein Gastvortrag von Prof. Hermann Kaufmann am ersten Veranstaltungstag leitet am späten Nachmittag zur Verleihung des "Holzbaupreises NRW 2026" über © DIRINGER & SCHEIDEL UNTERNEHMENSGRUPPE/Johannes Vogt

Termin vormerken: Der 19. Europäischen Kongress "Effizientes Bauen mit Holz im urbanen Raum" (EBH 2026) im Kölner Veranstaltungszentrum "Gürzenich" findet am 07./08. Oktober 2026 statt. Veranstalter ist wie gewohnt FORUM HOLZBAU, flankiert von Partnern aus Lehre und Forschung, Verbänden der Bau- und Holzwirtschaft sowie Unternehmen des Holzbaus und seiner Zulieferer.

Der erste Kongresstag (Mi., 7.10.) beginnt nach einem Kaffee in der Fachausstellung mit der Begrüßung durch Prof. Dr. Heinrich Köster, den Präsidenten von FORUM HOLZBAU. USA-Experte Dr. Josef Braml beleuchtet anschließend die globalen Rahmenbedingungen und den laufenden Machtkampf in der Wirtschaft. Marcel Dresse von B+L Marktdaten skizziert den Holzbau-Markt in Deutschland und NRW. Impulsvorträge von NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen und NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach erweitern diese Analysen mit landespolitischen Zielsetzungen.

Vier Blöcke strukturieren den ersten Kongresstag:

  • A1 "Build to Repeat" zeigt modulare, digital gesteuerte und kreislauffähige Holzbaukonzepte.
  • A2 "S, M, L – Wohnungsbau in allen Größen" liefert Praxisbeispiele vom kompakten Projekt bis zum Mehrfamilienhaus.
  • B1 "Hybridbau" beleuchtet das Spannungsfeld "Bauen mit Beton und Holz" unter Kosten- und Akustikgesichtspunkten.
  • B2 "Detailgerechte Planung" stellt die Arbeitsteilung von Architekten, Holzbau-Ingenieuren und Holzbauern bei der Werkstatt- und Montageplanung vor.
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Ein Gastvortrag von Prof. Hermann Kaufmann leitet am späten Nachmittag zur Verleihung des "Holzbaupreises NRW 2026" über. Es moderiert die WDR-Journalistin Susanne Wieseler. Dagmar Grote, Vizepräsidentin der Architektenkammer NRW, stellt die prämierten Projekte vor und überreicht den Preisträgern ihre Auszeichnungen.

Am zweiten Kongresstag (Do. 8. Oktober) folgen:

  • A3 "Öffentliches Bauen" – Verwaltungs-, Schul- und weitere kommunale Projekte.
  • A4 "Revitalisierung & Transformation" – Umnutzung und Aufstockung bestehender Gebäude.
  • B3 "Emissions- und Klimaschutz" – kommunale Klimastrategien, CO₂-Reduktion, nachhaltige Haustechnik, Förder- und Zertifizierungsfragen.
  • B4 "Baurecht & Baubetrieb" – befasst sich mit KI-gestützter Vertragsprüfung, Bau-Mediation, Schnittstellen- und Vergabefallen im Holzhochbau.

Nach dem Lunch in der Begleitausstellung (mit Ständen von 65 Firmen und Organisationen) präsentiert der Abschlussblock "Einfach günstig anders" Vorschläge für einfaches Umbauen, ein Pilotprojekt des Gebäudetyps «E» sowie eine Baugruppenlösung mit Holz, Stroh und Lehm. Der Kongress endet gegen 16:30 Uhr.

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