
Warum Wohnungsbau und Infrastruktur unter Druck geraten
Deutschlands Bauwirtschaft steht unter massivem Druck. Die Folgen der Baukrise reichen längst weit über die Branche hinaus.
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Nach Jahren im Rückgang sendet die Baustoffindustrie erstmals wieder ein positives Signal. Doch trotz leichtem Wachstum bleibt die Krise spürbar – und die Perspektive hängt maßgeblich von politischen Entscheidungen ab.

16 Verbände der Bau-, Baustoff- und Kreislaufwirtschaft fordern in einem Schreiben an Bundesumweltminister Carsten Schneider die Novellierung der Ersatzbaustoffverordnung (ErsatzbaustoffV) schon im ersten Quartal 2026.

Der zunehmende geopolitische Druck, insbesondere die chinesischen Sanktionen auf wichtige Rohstoffe, macht die Verwundbarkeit Europas in puncto Versorgungssicherheit deutlich.

Führende Verbände und Organisationen der deutschen Bau- und Wohnungswirtschaft haben CDU/CSU und SPD aufgefordert, bei den Koalitionsverhandlungen ein deutlich stärkeres Gewicht auf den Wohnungsbau zu legen:
Ampel-Aus: VFF fordert rasche Neuwahlen

Trotz des Auseinanderbrechens der Ampel-Koalition und der sicher kommenden vorgezogenen Neuwahlen darf es aus Sicht des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) nicht zu einer längeren Phase der wirtschafts- und geopolitischen Verunsicherung kommen.
Der STRABAG Innovation Day 2024, der am 7. und 8. November in Köln unter dem Motto "Progress becomes Reality" stattfand, bot eine umfassende Plattform, um die zukünftigen Trends und Ansätze im Bauwesen zu diskutieren.

Die am 18.10.2024 vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen für die Baugenehmigungen von Wohnungen im August 2024 kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe:

Ein aktueller Report von Aggreko, basierend auf einer Umfrage unter 850 leitenden Personen in 14 europäischen Ländern, identifiziert die Haupthindernisse für mehr Nachhaltigkeit.

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen startet am 1. Oktober 2024 das Förderprogramm „Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment" (KNN).

„Auch zu Beginn des zweiten Halbjahres ist im Bauhauptgewerbe keine durchgreifende Besserung in Sicht. Vor allem die nach wie vor schwache Entwicklung im Wohnungsbau belastet die Branche, auch wenn es im sonstigen Hochbau und im Tiefbau etwas besser aussieht.“