Bagger und Radlader
Serienstart für die neuen Meiller-Hinterkipper
Meiller erneuert sein Produktportfolio, nach den Dreiseiten- und Sattelkippern wird jetzt das Hinterkipper-Programm erneuert. Mit der neuen Hinterkipper-Generation erweitert der Hersteller sein Angebot.
Neue Light-, Medium- und Heavy-Varianten bieten eine größere Vielfalt und kommen den individuellen Kundenanforderungen weit entgegen. Ergänzend dazu die bewährten Basic-Modelle, die Meiller für preissensible Märkte bereithält. Verkaufsstart für das neue 4-Achser-Hinterkipper-Programm ist im Januar 2016, das ebenfalls überarbeitete 3-Achs-Hinterkipper-Programm ist ab 1. April 2016 erhältlich.
Der europäische Markt für Baufahrzeuge kennt eine Vielzahl an Kipper-Konzepten. Ein Kipperfahrzeug rollt allerdings auf der Überholspur: der Hinterkipper. Der schwere Lkw mit wahlweise drei, vier oder mehr Achsen plus Hinterkippmulde findet zunehmend in vielen Märkten Verwendung. Sein Konzept fokussiert auf den schnellen Schüttgutumschlag mit großen Volumen und dort, wo es gefragt ist, auf hohe Nutzlast. Sein Einsatz ist vergleichsweise hart, es geht fast immer um Abbruch, Aushub oder größere Erdbewegungen.
Die neue Rundmulden-Generation trägt die Typbezeichnung PXXX, wobei die erste Ziffer für die Achs-Anzahl, die Ziffern dahinter für ihr Nennlast-Potenzial stehen. Die Light-Variante heißt P430 und steckt bis zu 30 Tonnen weg, der universelle Hinterkipper heißt P436 und ist für 36 Tonnen gut. Enorme Reserven bieten die neuen Heavy-Modelle. Das Spitzenmodell heißt P560 und darf jenseits öffentlicher Straßen bis zu 60 Tonnen transportieren und wird auch für 5-Achsfahrgestelle angeboten.
Das Credo in der Transportwelt heißt Nutzlast, um Ressourcen und Energie zu sparen – das gilt heute auch für Kipperfahrzeuge. Da heißt es zuerst Gewicht sparen: Wer weniger Eigengewicht bewegt, spart wertvollen Kraftstoff und darf auf der Straße mehr Schüttgut transportieren. Ein Fall für die neuen nutzlastoptimierten Light-Varianten der neuen Hinterkipper-Generation von Meiller, sie bringen 300 Kilogramm weniger als ihre Vorgänger auf die Waage. Mit dem Ergebnis: Die neuen Kipper können Fuhre für Fuhre mehr als 1,5 Prozent mehr Nutzlast transportieren. Die universell einsetzbaren Kipper (P436) sparen gegenüber vergleichbaren Vorgängermodellen immerhin 150 Kilo.
Mit den neuen Kippern (P560) im Heavy-Duty-Segment belebt der Hersteller die Diskussion „Kipper oder Dumper“ neu. Mit den neuen Hinterkipper-Aufbauten werden die überschweren Kipper-Lkw noch leistungsfähiger. Der neue Hilfsrahmen und die bauchigere Muldenform senken den Fahrzeugschwerpunkt, gezielt wird die Stabilität erhöht. Mit echten 30 Kubikmetern haben die Kipper gleiche Umlaufkapazitäten wie Dumper-Konzepte, je nach Fahrstrecke spielen die LKW ihre Vorteile voll aus - ihre Umlaufgeschwindigkeit ist höher. Leer und teilbeladen dürfen sie auf der Straße fahren, eine Verlegung des Einsatzortes vollzieht sich ohne Schwer- oder Sondertransport. Last, but not least bei der Anschaffung liegen die Kipper vorn, ein genauer Einsatz- und Kostenvergleich lohnt sich in jedem Fall.








