Made in Germany
Bell Equipment feiert Auslieferung des 5000. Muldenkipper
Mit der Fertigstellung des 5000. Muldenkippers „Made in Germany“ Anfang Oktober hat das Eisenacher Muldenkipperwerk von Bell Equipment einen Meilenstein in seiner Entwicklung erreicht. Firmenleitung und Belegschaft feierten die Auslieferung eines Bell B30E in die USA.
Am Standort Eisenach-Kindel werden die knickgelenkten Bell Muldenkipper für die Abgas-regulierten Märkte der Nordhalbkugel montiert. Die Endfertigung erfolgt auf Basis vormontierter Fahrzeug-Baugruppen und Technikkomponenten europäischer Zulieferer (Mercedes-Benz, Bosch, Rexroth,etc.).
Geplante Produktionssteigerung um 10 Prozent
Auf eine flexibel steuerbare Kapazität von max. 900 Fahrzeuge pro Jahr ausgelegt, war die Eisenacher Produktion in den vergangenen Jahren starken Schwankungen unterworfen: neben frühen Spitzen von knapp 650 Fahrzeugen (2005), sank der Ausstoß im Krisenjahr 2009 auf wenige Dutzend. Für 2018 sind abschließend etwa 500 Einheiten aller Bell 6x6-Knicklenker geplant – 2019 soll die Produktion mit rund 550 Fahrzeugen im vierten Jahr in Folge wiederum um 10 % gesteigert werden.
Neben dem anhaltenden Erfolg auf allen Zielmärkten trägt dazu auch die Übernahme neuer Produktionsmodelle bei: Seit Oktober läuft in Eisenach mit dem neuen Bell B20E LGP auch der kleinste EU4/Tier4f-Dumper vom Band. Der 18-Tonner liefert bei geringem Bodendruck hohe Transportleistungen (11,0 m³; 170 kW) und stößt derzeit auf großes Interesse bei Kunden in Großbritannien und Skandinavien.
Expansion in Eisenach
Für weiteres Wachstum am Standort werden die eigenen Fertigungskapazitäten sorgen, die Bell Equipment derzeit in Eisenach aufbaut. Bis Mitte 2019 entsteht der neue Hallenkomplex, der mit weiteren 12.000 m² die heutige Produktionsfläche verdreifacht. Zunächst wird Bell hier die eigenen Muldenkörper fertigen – bereits mittelfristig sollen weitere Baugruppen (Rahmen, Fahrwerk) folgen.









