mikado projekt
Gewinnspiel zum Jubiläum: Fünf Top-Bauwerke aus 30 Jahren
Aus jedem Jubiläumsjahrgang mikado haben wir ein Top-Bauwerk ausgesucht. Wer bei unserer Abstimmung zum „30-Jahre-mikado-Projekt“ mitmacht, der kann ein Wochenende für zwei Personen im preisgekrönten Vollholz-Hotel „La Briosa“ in Bozen gewinnen.
Die dort verbauten holzius-Elemente sind aus Südtiroler Mondholz. Das garantiert Haltbarkeit und einen hohen Wellness-Standard. Für natürlichen Komfort und Schlafqualität in den 17 großen Hotelräumen sorgt auch, dass keine Klebstoffe, Nägel oder Lacke benutzt wurden.
Bei unserem Gewinnspiel können Sie bis zum 30. August 2023 mitmachen – ganz einfach. Wählen Sie Ihr Top-Bauwerk aus und teilen es uns direkt per E-Mail mit: [email protected].
Unsere fünf Projekte:
Projekt 1: Das Expo-Dach in Hannover
2003: 10 Jahre mikado
Das Expo-Dach in Hannover wählten die mikado-Leser 2003 zum „Holzbauprojekt des Jahrzehnts“. Je vier Weißtannen-Stämme bilden die Masten für die Schirme des Expo-Dachs. Ihr Durchmesser beträgt rund 1,40 m. Die 70 für das Projekt schon ein Jahr vor ihrer Verbauung ausgewählten Bäume stammen aus dem Südschwarzwald. Sie sind zwischen 18 und 21 m lang und wurden mittels Ultraschall auf ihre Holzdichte und auf mögliche Fäule untersucht. Am oberen Ende der Masten kragen in den Untergurten gekrümmte Brettschichtholz-Träger aus, die über Stahlverbinder an die Masten angeschlossen sind. Die Kragträger sind als Viergurtkonstruktion ausgebildet und zwischen ihnen befinden sich doppelt gekrümmte Gitterschalen mit kontinuierlich über die Diagonale von innen nach außen abnehmenden Krümmungen. Sie bestehen aus Rippen in Brettstapelkonstruktion mit unterschiedlichen Abständen.
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Projekt 2: Holzbauwohnungen im Betonskelett
2006: 150. Ausgabe mikado
Im schweizerischen Winterthur platzierte Architekt Beat Rothen Holzbauwohnungen in einem Betonskelett. Beim Bau zeigte sich, dass die modulare Mischbauweise oft heikler umzusetzen ist als ein reiner Holzbau. Aber die Forderung nach simpler Umsetzung und variabler Raumeinteilung führte letztlich zum modularen Bauen und der Kombination von Beton und Holz. In dem viergeschossigen Gebäude gewährleistet ein Betonskelett eine sichere Statik und hohen Schallschutz. Die Wohneinheiten wurden von vorn in den Rohbau eingeschoben und mit Schallschutzlagern auf Eisenwinkeln eingehängt. In den Wohnungen verbinden einläufige Holztreppen die Geschosse. Die Dächer der hölzernen Dachaufbauten sind Hohlkastenelemente mit 240 mm Stärke und Zellulosefaserdämmung. Sie erschließen den oberen Wohnungen die Dachterrassen. Die Aufbauten auf dem Dach sind in Holzbauweise erstellt.
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Projekt 3: Alt-Katholische Kirche in Augsburg
2013: 20 Jahre mikado
Der Neubau der Alt-Katholischen Kirche in Augsburg verbindet eine klare Architektursprache mit der Wärme des Holzes. Der Kirchenraum ist ein heller, beinahe quadratischer Holzraum mit einer Grundfläche von 13 × 16 m. Vier Wände spannen den schlichten, neun Meter hohen Kirchenraum auf, der schwarze, polierte Estrich und die horizontale Kiefernleistenschalung der Wände schaffen eine ruhige Atmosphäre, die Nachhallzeit liegt zwischen 1,4 und 2,2 Sekunden. Die einem Sheddach ähnliche Dachkonstruktion mit vier verglasten Fachwerkträgern und nach außen gewölbten, weiß lasierten Dachflächen lenkt das Tageslicht von oben in den Kirchenraum, der Platz für bis zu 80 Personen bietet. Die innerer Bekleidung der Rippenkonstruktion des Sheddachs ist eine weiß lasierte Fichte 3-Schichtplatte.
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Projekt 4: Das „HoHo“ in Wien
2018: 25 Jahre mikado
Das 84 m hohe „HoHo“ in Wien umfasst insgesamt fünf Baukörper zwischen sechs und 24 Geschossen.Das eigentliche HoHo ist ein Komplex aus drei miteinander verbundenen Türmen. Zwei Nebengebäude mit drei bzw. sechs Geschossen flankieren den hoch aufragenden Hauptbau. Die Fassadengestaltung gibt beim Hauptgebäude nur in den ersten beiden Geschossen einen Hinweis auf das Baumaterial. Ab dem dritten Geschoss werden Faserzementplatten vorgehängt. Diese bestehen zu 100 Prozent aus natürlichen Rohstoffen. Einzelne große, unregelmäßig geformte Fensterausschnitte durchbrechen die regelmäßig angeordnete Fassade und geben den Blick auf das hölzerne Tragwerk frei. Das komplette Ensemble ruht auf einer kombinierten Pfahl-Plattengründung. Auf rund 19 500 m² Mietfläche gibt es einen bunten Mix aus Hotel, Büros, Restaurants und Apartments.
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Projekt 5: Neubau der TU München
2020: 300. Ausgabe mikado
Der Neubau der TU München auf dem Campus im Olympiapark ist einer der größten Holzbauten Europas. Insbesondere das weit ausladende Dach zieht die Blicke auf das spektakuläre Megaprojekt. Nach Anforderung des Bauherrn, dem Freistaat Bayern, sollten die Gebäude mit einem ressourcenschonenden Baustoff errichtet werden und im Betrieb energiesparend sein. Daraus resultierte die Vorgabe, für die neuen Campus-Bauten bis zu 80 Prozent Holz zu verwenden. Den 2015 für dieses Großprojekt ausgelobten Wettbewerb konnte das Architekturbüro Dietrich Untertrifaller für sich entscheiden. Das Büro aus Bregenz hatte bereits in der Entwurfsphase die Tragwerksplaner von Merz Kley Partner (Dornbirn) mit ins Boot geholt, um die Tragstruktur in ihren wesentlichen Zügen von Anfang an (mit) zu entwickeln. Die überwiegend zweigeschossig angelegte Großkonstruktion in Holz mit Außenabmessungen von 180 m Breite und 150 m Tiefe beherbergt auf einer Bruttogrundfläche von mehr als 42 000 m² und fast 19 000 m² Nutzfläche Hallen für 14 Sportfelder, 300 Büroräume, zahlreiche Seminar- und zwölf Vorlesungsräume, eine Cafeteria und eine Bibliothek sowie fünf Werkstätten und 15 Labore, inklusive ein Prüflabor. Besonders die weit ausladende Überdachung über die gesamte, 150 m lange „Schmalseite“ des Gebäudes fällt ins Auge. Der Gebäudekomplex ist in je zwei Hallen- und Bürocluster gegliedert, die über eine zentrale Achse, die „Rue Intérieure“, erschlossen werden. Die Hallendächer und die „Rue Intérieure“ sind als konventionelle Brettschichtholz(BSH)-Konstruktionen ausgeführt. Sie stellen im Gesamttragwerk eine überaus wirtschaftliche Kombination aus Funktionalität und Ästhetik dar. Mit einer Auskragung von 18,60 m überdacht die Vordachkonstruktion die an das Gebäude angrenzenden Laufbahngeraden mit einer Kragfläche von rund 3000 m². Bemerkenswert ist, dass die Konstruktion mit einer Höhe von nur 1,60 m auskommt.
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Bei unserem Gewinnspiel können Sie bis zum 30. August 2023 mitmachen – ganz einfach. Wählen Sie Ihr Top-Bauwerk aus und teilen es uns direkt per E-Mail mit: [email protected]. Jeder kann mitmachen und gewinnen – bis auf alle Mitarbeiter der WEKA Fachmedien GmbH sowie deren Angehörige.








