Arbeitsbühnen
Neue Impulse durch EFQM für Manlift
Manlift, ein Vermieter von Arbeitsbühnen, hat sich von EFQM eingehend prüfen lassen. Und die eigenen Ansprüche sind hoch.
Manlift hat sich nicht nur neue Impulse aus anderen Branchen gesucht, sondern sich auch von EFQM beurteilen lassen. Für die erste Prüfung vor zwei Jahren erhielt der Vermieter von Arbeitsbühnen von den Auditoren drei Sterne. Ein gutes Ergebnis für Einsteiger, weiß Alexander Pokorny. Der 31-jährige Personal- und Prozessentwickler des Würzburger Dienstleisters hat sich inzwischen selbst zum EFQM-Assessor ausbilden lassen, begutachtet andere Unternehmen und konnte dadurch viele weitere Ideen sammeln. Die nächste Prüfung für Möller Manlift steht in diesem Jahr an: "Dabei wollen wir auf Grund der Verbesserungen, die wir bisher umgesetzt haben, selbstverständlich noch besser abschneiden."
Vor zehn Jahren von Andreas Möller gegründet, betreibt Möller Manlift zwei weitere Standorte in Heilbronn und Fulda. Der Betrieb beschäftigt inzwischen 70 Mitarbeiter. Das Unternehmen wächst schnell und organisch. Kein Wunder, dass speziell das Onboarding neuer Mitarbeiter ein wichtiges Thema für den Arbeitsbühnen-Vermieter ist. Möller Manlift hat in den vergangenen beiden Jahren verstärkt daran gearbeitet, den Einstieg zu erleichtern. Die Arbeitsabläufe wurden genauer und verständlicher beschrieben. Außerdem sind die Unterlagen dank digitaler Lösungen schnell zugänglich. Dazu bekommen neue Mitarbeiter erfahrene Kollegen an die Seite gestellt, die nicht nur fachlich unterstützen, sondern auch die Kultur des Betriebes vermitteln. "Wir haben vor fünf Jahren Werte definiert, die eine Richtschnur für unsere alltägliche Zusammenarbeit bilden", so Pokorny. Beispielsweise Work-Life-Balance. Zum einen geht es um vernünftige und flexible Arbeitszeiten, zum anderen auch um das familiäre Miteinander. So können die Mitarbeiter Entwicklungen anstoßen und an deren Realisierung teilhaben. Der zweite Wert ist Respekt: "Wir pflegen eine Duz-Kultur, die auf Ehrlichkeit und Loyalität beruht." Das Unternehmen verstehe sich als offen für viele Generationen und Kulturen, in dem die Mitarbeiter gleichbehandelt werden. Zudem sollen sich alle weiterentwickeln, so der dritte Wert. Im eigenen Schulungszentrum werden die Angestellten weitergebildet – auch um den Kunden ein immer besseres Ergebnis zu liefern.
Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 6/23









