Regenwassermanagement

Max Kandler,

Fränkische erweitert Angebot um Lösungen für Belastungskategorien I und II

Mit der Erweiterung ihrer Produktfamilie reagiert Fränkische auf die steigenden Anforderungen an eine normgerechte und zugleich wirtschaftliche Regenwasserbehandlung im urbanen Raum. Im Fokus stehen dabei die neuen SediSubstrator Regenwasserbehandlungsanlagen der eco-Serie, die speziell für die Belastungskategorien I und II gemäß DWA-A 138-1 konzipiert wurden. Damit schließt das Unternehmen eine bislang bestehende Lücke zwischen hochleistungsfähigen Anlagen für stark belastete Flächen und praxisgerechten Lösungen für gering bis mäßig belastete Areale.

SediSubstrator eco Regenwasserbehandlungsanlage © Fränkische

Für Planer, Bauunternehmen und Entscheider im Bauwesen eröffnet diese Erweiterung neue Spielräume in der Projektumsetzung. Insbesondere bei Verkehrs-, Gewerbe- und Industrieflächen mit moderater Schadstoffbelastung lassen sich nun passgenaue Systeme einsetzen, die sowohl technische als auch wirtschaftliche Anforderungen erfüllen.

Technische Einordnung und praktische Relevanz

Die SediSubstrator Regenwasserbehandlungsanlagen der eco-Serie sind konsequent auf die Anforderungen der Belastungskategorien I und II ausgelegt. Während bestehende Systeme wie die Varianten L und XL vor allem für stark belastete Flächen der Kategorie III entwickelt wurden, adressiert die neue Lösung gezielt weniger belastete Einsatzbereiche.

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Im praktischen Projektkontext zeigt sich die Relevanz dieser Differenzierung deutlich. Bei der Erschließung von Gewerbeflächen oder der Modernisierung bestehender Infrastruktur stellt sich häufig die Frage nach einer wirtschaftlich tragfähigen und zugleich regelkonformen Behandlung von Niederschlagswasser. Genau hier setzt die neue Systemlösung an, indem sie eine technisch abgesicherte Alternative zu klassischen Versickerungssystemen bietet.

Anlagenkonzept: Effizienz durch Systemintegration

Das Funktionsprinzip der SediSubstrator eco Anlagen basiert auf einer zweistufigen Behandlung des Regenwassers. Zunächst erfolgt die Sedimentation von Feststoffen, gefolgt von einer weitergehenden Reinigung durch ein speziell abgestimmtes Adsorptionssubstrat. Dieses Zusammenspiel ermöglicht eine zuverlässige Einhaltung der Anforderungen aus der DWA-A 138-1 für die definierten Belastungskategorien.

Ein wesentlicher Vorteil liegt in der kompakten Bauweise. Gerade in innerstädtischen Lagen, in denen Flächen knapp und Versickerungslösungen wie Mulden-Rigolen-Systeme oft nicht umsetzbar sind, bieten unterirdische Anlagen eine praxistaugliche Alternative. Die Integration in bestehende Entwässerungssysteme erfolgt dabei ohne großen Flächenbedarf und mit hoher Planungssicherheit.

Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit im Projektalltag

Ein weiterer Aspekt, der für die Praxis entscheidend ist, ist die flexible Anpassbarkeit der Anlagen. Die Dimensionierung erfolgt über die Anzahl der eingesetzten Substratpatronen, wodurch sich die Systeme exakt auf die jeweilige Flächengröße und Belastungssituation abstimmen lassen. Dies reduziert nicht nur den Materialeinsatz, sondern verbessert auch die Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus.

Für Bauunternehmen und Projektverantwortliche bedeutet dies eine höhere Kalkulationssicherheit. Gleichzeitig lassen sich individuelle Projektanforderungen präzise abbilden, ohne auf überdimensionierte oder technisch unnötig komplexe Lösungen zurückgreifen zu müssen.

Beitrag zur klimaresilienten Infrastruktur

Die Erweiterung der Produktfamilie ist nicht nur eine technische Weiterentwicklung, sondern auch ein Schritt in Richtung nachhaltiger Infrastrukturplanung. Eine dezentrale und normgerechte Regenwasserbehandlung ist eine zentrale Voraussetzung für die Umsetzung blau-grüner Konzepte in Städten und Gemeinden.

Durch die gezielte Auslegung auf die Belastungskategorien I und II tragen die SediSubstrator Regenwasserbehandlungsanlagen dazu bei, Regenwasser effizient zu behandeln und kontrolliert dem natürlichen Wasserkreislauf zuzuführen. Dies unterstützt langfristig die Entwicklung klimaresilienter urbaner Räume und entspricht den steigenden Anforderungen an moderne Bauprojekte.

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